der Apotheken, indem die Apotheker unter der hohen Zinsenlast
nicht viel mehr als den nötigen Lebensunterhalt gewännen.
Wegen der hohen Apothekenpreise muss der Käufer oft
sein ganzes verfügbares Kapital zur Anzahlung benutzen, oder
sich sogar einen grossen Teil des zur Anzahlung nötigen Kapitals
leihen; infolge dessen bleibt ihm, wie schon erwähnt,
kein Betriebskapital übrig, er muss langen Kredit in Anspruch
nehmen, was wiederum bedingt, dass er höhere Preise für die
Waren und eventuell noch Verzugszinsen tragen muss, so dass
seine durch die Zinsen für die Hypotheken etc. an und für sich
kleine Rente immer geringer wird, so dass er oft als Besitzer
einer ganz ansehnlichen Apotheke finanziell schlechter steht,
als seine Gehilfen!
Nachstehende zwei Tabellen geben noch eine Uebersicht
über die Preisunterschiede zwischen Apotheken und Drogerien.
Die Zahlen sind entnommen pharmaceutischcn Zeitungen und
I )rogistenzeitungen :