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redungen den neuen russischen Anleiheplänen
erwiesen wird, ein recht kostspieliger Freund
schaftsdienst. Man darf aber andererseits gewiß
sein, daß der Reichskanzler äquivalente Gegen
dienste empfangen hat. Vor allen Dingen ver
trauen wir darauf, daß in dem russisch-deutschen
Handelsverträge unserer Ausfuhr nach Rußland
alle die wünschenswerten Erleichterungen ge
währt worden sind, die sich mit dem Lebens
interesse der russischen Industrie vereinigen lassen,
und daß namentlich unserer Landwirtschaft auch
der nötige Schutz nicht versagt worden ist. Nur
darin würden wir eine ausreichende wirtschafts
politische Rechtfertigung für die wahrhaft freund
schaftliche Behandlung der neuen russischen An
leihe durch unser Auswärtiges Amt erblicken
können Es gehört zu den dauernden
Verdiensten des Grafen Bülow, daß er die Ab
sichten Sr. Majestät des Kaisers und der ver
bündeten Regierungen in unserem Verhältnisse
zu Rußland so erfolgreich verwirklicht hat, und
in diesem Zusammenhange können auch die
Umstände, unter denen die neue russische An
leihe herauskommt, als erfreulich bezeichnet
werden."
Die Bankengruppe: „Drei und ein halbes
Prozent Zwischenprovision auf 500 Millionen
macht Ir Vs Millionen. Vivaut 86gu6iü68."
Die Konzertzeichner: „Hurra, hurra, hurra!"