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Jedoch c’est le ton qui fait la musique: Die
Art, wie die Einführung der Russen geschah,
verdient schärfsten Tadel. Denn die war eines
Hauses unwürdig, zu dem jeder Lehrling mit
beinahemystischerHochachtung aufzuschauenlernt.
Man muß es Herrn Fischt lassen, er ver
steht es, auf dem Preßinstrument zu spielen.
Weshalb, so wird man fragen, soll er nicht, wenn
er gleichgesinnte oder feile Schreiber findet,
seine Ware loben lassen? Gewiß! Aber war
es nötig, daß jeder, der aus ökonomischer
Ueberzeugung anderer Meinung, aus politischer
Erwägung gegen sein Vorhaben war, als
Trottel, Phantast oder als Revolutionär ver
höhnt und verlästert wurde? War es not
wendig, mit lärmender Reklame von horrenden
Ueberzeichnungen zu sprechen, um dann schließ
lich bis zu fünfzig Prozent auf Zeichnungen
mit Sperrverpflichtung zuzuteilen? Mußte man
überhaupt bei einer Kriegsanleihe von dem
leichtfertigen Anerbieten der Zeichner Gebrauch
machen, sich Sperrfesseln anlegen zu wollen?
Alles, um mit der schnellen Auflösung des
Konsortiums prunken zu können. Und wie
wurde der Markt bearbeitet! Die kleinen
Makler speiste man mit kleinen Geschenken ab.
Ueber die Beteiligung der Großen aber zirkulierten
an der Börse riesige Zahlen — der Berliner
Makler-Verein sollte angeblich allein drei Milli
onen Mark zur Verteilung an seine Direktoren
und Agenten bekommen haben.
Das Bedenklichste aber scheint mir, daß
man jetzt nach denselben Grundsätzen weiter
arbeitet: Es existiert selbstverständlich keinerlei
Gefahr. Hatte der Fürst Trubetzkoj dem Zaren
zugerufen: „Le n'est pas une erneute, e’est uns
revolution“, so beschwichtigen die Vertrauens
männer des Herrn Fischt in der Presse die
geängsteten Staatsgläubiger: „es n'est pas une
revolution, c’est une simple erneute“. Beson
ders tut sich wieder der Berliner Börsen-Eourier
hervor: Obwohl der Börsenwitz, daß russische
Anleihen nur noch „per Erscheinen des Herrn
Die Bearbei
tung der
Börsenpresse
Angebliche
Überzeichnung
Geschenke an
die Börse
Der Börsen-
Courier