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pumpen wollte. Daß man gewagt haben sollte,
unseren Kaiser als Reklame für die neue
Emission einzuspannen, ist undenkbar. Sicher
dagegen ist, daß jetzt schon seine Reise aus
gebeutet wird. Die Russenkurse steigen.
Binnen kurzem wird man ein schönes
Schauspiel erleben: Unsere konservativen und
agrarischen Politiker wollen den neuen Bund,
nian wird also demnächst in ihren Blättern
Empfehlungen der neuen russischen Anleihe
lesen. Und was haben einst die Herren
Diederich Hahn, v. Kardorff und Genossen
gegen die ausländischen Anleihen gewettert.
Jetzt aber leiten ihre Parteigenossen das deutsche
Publikum in die russische Fährnis. Denn eine
solche ist es, dem russischen Staat zu borgen.
Zeichen und Wunder müßten geschehen, wenn
nach der neuen Anleihe nicht der russische
Staatsbankerott eintritt. Man hat für so etwas
auch lieblicher klingende Namen, die im Buche
der modernen Finanzgeschichte jedermann nach
lesen kann.