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umlauf etabliert hat, welcher die Aufgabe hat, die Befriedigung
des Verkehrsbedürfnisses nach Zirkulationsmitteln zu vervollständigen
und sich in einer intensiveren Inanspruchnahme
von auf Gold lautenden Noten kund gibt. Seitdem nämlich
mit dem Parlamentsbeschlusse vom Jahre 1893 der erste
Schritt getan worden ist, die Emission von Silbernoten einzuschränken
und infolgedessen die Bank verhindert war, dem
Verkehr die nötigen Zirkulationsmittel zu jeder Zeit und
im vollen Umfange zuzuführen, macht sich ein steigender
Gebrauch von in Gold einlösbaren Nöten bemerkbar. Der
Umlauf dieser Goldnoten, welcher bis zum Inkrafttreten des
Parlamentsbeschlusses den Betrag von 100000 Dinaren kaum
zu überschreiten pflegte, erreichte bereits im Jahre 1894 die
Höhe von einer halben Million Dinaren und nahm seit der
Kontingentierung der Notenausgabe immer grössere Dimensionen
an, indem der höchste Stand der im Umlaufe befindlichen
Goldnoten im Jahre 1898 schon 816000 Dinare betrug,
im Jahre 1899 951450 Dinare
„ „ 1900 1091350 „
„ „ 1901 1346400 „
„ „ 1902 2254150 „
Es steht also ausser Zweifel, dass der Goldumlauf, welcher
liier im Entstehen begriffen ist, darauf zurückgeführt werden
muss, dass infolge der Kontingentierung der Silbernoten, deren
zirkulierende Menge nicht genügend ausgedehnt werden kann,
um den Bedarf des Landes vollauf zu befriedigen, und der
Verkehr infolgedessen bestrebt ist, den Zirkulationsmittel Vorrat
durch Heranziehung von Gold zu vergrössern. Der Umfang,
welchen dieser Goldumlauf nehmen wird, wird zweifelsohne
um so grösser sein, je weniger die Silbernoten ausreichen, um
das Geldbedürfnis des Verkehrs zufrieden zu stellen, und je
erösser infolgedessen die Lücke wird, welche im Zirkulationsmittelvorrate
des Landes entsteht und durch das Gold ausgefüllt
werden soll. Da sich nun die Volkswirtschaft in fortschreitender
Entwickelung befindet, Handel und Verkehr immer
ausgedehnter werden und infolgedessen auch eine grössere
Menge an Zirkulationsmitteln beanspruchen, der Notenumlauf