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*) Petroviö, Finaneije i ustanove. S. 219.
der gelieferten Waren in gutem Gelde erhielten. Da sich
nun die Serben für ihre Waren am liebsten durch österreichische
Dukaten bezahlt, wissen wollten, nahm der Umlauf
dieser Münzsorte in Serbien immer zu, während der Kleinverkehr
des Landes an Silbermünzen Mangel litt. Fürst
Milosch wendete sich daher am 5. März 1833 zu wiederholtem
Male an die Leiter der genannten Behörden: „Es ist mir zu
Gehör gekommen, dass unsere Kauf leute bei der Viehausfuhr
nach Oesterreich zum grösseren Teile Golddukaten in Empfang
nehmen. Dies läuft meiner schon früher einmal an die Aufseher
erteilten Weisung ganz zuwider. Denn diese lautete
dahin, dass der für das verkaufte Vieh zu empfangende Betrag
zur Hälfte in gelben (Gold-), zur Hälfte in weissen (Silber-)
Münzen einkassiert werden soll. Die Aufseher hätten also
darauf achten sollen, dass meiner Weisung gemäss gehandelt
und die für den Kleinverkehr nötigen Silbermünzen dem Volke
zugeführt würden. Aus diesem Grunde stelle ich wiederholt
das Ersuchen, von den Kaufleuten zu fordern, sie mögen
sich, wenn nicht die Hälfte, so doch wenigstens ein Drittel
oder ein Viertel des zu empfangenden Betrages in weissen
Münzen bezahlen lassen.“ 1 )
Neben türkischen zirkulierten also in Serbien auch noch
Münzen verschiedener europäischer Staaten. Unter den letzteren
waren die österreichischen die verbreitetsten; der grösste Teil
der serbischen Ausfuhr ging nämlich nach dem angrenzenden
Kaiserreiche, dessen Münzen infolge dieser Handelsbeziehungen
in das geldlose Serbien am stärksten einströmen mussten. Die
österreichischen Münzen nannte man in Serbien allgemein
„kaiserliche“, unter welcher Bezeichnung aber zugleich
alle übrigen europäischen Landesmünzen verstanden wurden.
Diesen gegenüber standen die türkischen Münzen; alle in
Serbien zirkulierenden Geldstücke waren also in zwei Klassen
eingeteilt. Die türkischen Münzen wurden schlechter und zuweilen
aus unreinem Metall geschlagen, während die „kaiserlichen“
als besser geprägte Münzen galten und deshalb von