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nitspielten, sicherlich aber auch der oben hervorgehobene
? der Interessen,
allein würde sich die Verhandlung in den paritätischen
inern in sehr vielen Fällen derart vollziehen, daß beide
-hren Wünschen und Ansichten sich gegenüberständen,
bergehen dieses oder jenes Vertreters der einen Partei
Partei ein Majoritätsbeschluß gegen eine starke
zustande käme, die dann ihrerseits das Bedürfnis
Jung eines Eeparatvotums haben würde. Die uner-^
von einer „Versöhnung" weit abliegenden Folgen
tigen Verfahrens brauche ich nicht zu schildern. Die
hkeiten würden um so größer sein, als die Arbeitben
auch noch das Votum der Handelskammern und
Vereine in die Wagschale werfen könnten. And
l Regierung und Volksvertretung sich nur an das
votum der Arbeitskammer halten wollten, fo wäre
juem und einfach, aber im informatorischen Interesse
^ Vorteil. Vielmehr muß es auch für die Organe der
und der Gesetzgebung das Erwünschtere sein, die
>eider Interessengruppen klar und deutlich zu erfahren,
riesen letzteren, sondern bei jenen Instanzen liegt die
ne ausgleichende Mittellinie im Interesse des Etaatsd
des sozialen Friedens zu finden. Dieses Verfahren
.teil Begutachtung mag dann Rückfragen aller Art,
.ich Besprechungen bei den Behörden unter gleichzeitiger
ng der Vertreter der verschiedenen Interessengruppen
s± machen, was aber nichts schadet; wie es überhaupt
Regierung ist, sich der Organisationen in zweckent-§;:
Weise zu bedienen.
>er Empfehlung der paritätischen Aammern scheint
nelfach der Gedanke vorzuherrschen, als ob Meinungs-Seiten
über einzelne konkrete Fragen nur zwischen den
m auf der einen und den Arbeitnehmern auf der anderen
-rtreten würden, während doch sicherlich auch in Arbeiterfit
über Einzelfragen die Ansichten und Wünsche oft
eilt fein werden, Differenzen, die kennen zu lernen
j: m Interesse der Gesetzgebung und Verwaltung liegt,
durch paritätische Aammern aber geradezu vereitelt,
tellungnahme gegenüber den Interessen der Arbeitgeber
rbeiter schon aus taktischen Gründen veranlassen, derartige
Verschiedenheiten im eigenen Areise zurückzudrängen,
hen m. L. somit zahlreiche gewichtige Gründe für die
reiner Arbeiterkammern, so verliert auch die Frage