Object : Geschichte des Zentralverbandes der Stickerei-Industrie der Ostschweiz und des Vorarlbergs und ihre wirthschafts- und sozialpolitischen Ergebnisse

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und  zum  Nutzen  ihrer  Konkurrenz  in  Sachsen  und  Frankreich."
Sehr  bemerkt  lourde  auch  eine  Aeußerung  von  Seite  eines
Großarbeitgebers,  wonach  gerade,  dank  des  Verbandes,  der
Kaufmann  gute  Tage  gehabt  hätte  und  die  kaufiuäuuischeu
Vermögen  gewachsen  seien,  während  man  von  Stickern  und
Fabrikanten  durchschnittlich  das  Gegentheil  sagen  müsse.  In
der  Abstimmung  wurde  mit  82  gegen  8  Eliminen  Beibehaltung ­
  einer  Klassifikation  beschlossen.  Getheilter  waren
die  Meinnilgen  über  Höhe  und  Art  des  Zuschlages.  Von
der  einen  Seite  wurde  ein  Zuschlag  von  Fr.  1  für  geringe
Muster  (160—125  Stich  per  Nädlig)  und  von  Fr.  2  für
geringste  Muster  (unter  125  Stich)  beantragt,  von  einer  andern
eine  Erhöhung  des  Minimallohnes  um  3  Cts.  für  geringe
Muster  und  eine  Erhöhung  desselben  von  5  Cts.  für  geringste, ­
  ferner  eine  Anffpanngcbühr  von  25  Cts.  ans  sämmtliche ­
  Sticketen,  also  auch  ans  die  nicht  klassifikationspflichtigen.
Mit  der  kleinen  Mehrheit  von  zwei  Stimmen  siegte  der  letztere
Antrag  über  den  ersteren  grundsätzlich.  Mit  42  gegen  38
Stimmen  wurde  dann  aber  beschlossen,  eine  Minimallohnerhöhung ­
  von  2  Cts.  (statt  3)  bei  geringen  Mustern  zu  beantragen. ­
  Mit  36  gegen  31  Stimmen  beschloß  inan  ferner
einen  Extrazuschlag  (Aufspanngebühr)  von  25  Cts.,  dagegen
wollte  man  mit  44  gegen  38  Stimmen  diesen  Zuschlag  nur
ans  klassifikationspflichtige  Muster  ausgedehnt  wissen.  Das
Resultat  der  Versammlung  war  ein  durchschlagender  Sieg  der
Klassifikation  im  Lager  der  Arbeitgeber  lind  die  Reduktion
der  Opposition  gegen  sie  auf  Null.
Das  Zentralkomite  hatte  inzwischen  auch  seinerseits  Stet-  Sechste  Vorlung
  genommen  und  den  Vorschlag  der  kaufmännischen  Minderheit
  auf  Zuschlagstaxen  von  zwei  und  einem  Franken  acceptirt.
In  einer  Versammlung  vom  7.  November  beriethen  die  Arbeitgeber ­
  diese  Vorschläge  und  kamen  zum  Schlüsse,  auf  den
Mehrheitsvorschlägen  beharre»  zu  wollen,  weniger  aus  Grundsatz, ­
  sondern  um  —  wie  man  sagte  —  nun  auch  einmal
            
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