Full text : Die wirtschaftliche Entwicklung und Lage der Elektrotechnik in der Schweiz

151

Speisung  durch  schon  für  andere  Zwecke  vorhandene
elektrische  Kraftanlagen  erfolgen,  diese  daher  besser
ausgenutzt  werden  können  und  somit  eine  sichere  Rendite ­
  gewährleisten.  Dazu  kommt  die  Geringfügigkeit  der
Anlagekosten,  gegenüber  denen  bei  Schmalspurbahnbetrieb ­
  (Bahnkörper!).  Die  elektrischen  Omnibusse  können ­
  nicht  nur  zur  Personenbeförderung  dienen,  sondern ­
  auch  für  einen  billigen  Gütertransport  Verwendung
finden.
Im  Bergbau  ist  es  die  Grubenlokomotive,  lür  deren
Antrieb  die  Elektrizität  eine  willkommene  Kraft  bildet.
Elektrisch  betrieben  werden  an  manchen  Orten  auch
bereits  Bohrmaschinen,  Fördermaschinen,  Ventilatoren,
Wasserhaltungsanlagen  usw.  Ein  nicht  zu  unterschätzender ­
  Konkurrent  der  elektrischen  Kraft  ist  hier
allerdings  die  Druckluft.  Sie  —  die  Druckluft  —  kann
nicht  nur  für  die  eine  absolute  Kurzschlusssicherheit
bietende,  pneumatische  Uebertragung,  sondern  zugleich
als  Ventilationsmittel  dienen  und  ist  aus  diesem  Grunde
unter  Umständen  der  Elektrizität  als  vorteilhafter  vorzuziehen. ­

Sehr  zurück  in  der  Verwendung  elektrischer  Kral  t
'st  man  noch  in  der  Landwirtschaft.  Maschinelle  Einrichtungen ­
  vermochten  in  der  landwirtschaftlichen  Br.
triebstechnik  von  jeher  nur  schwer  Eingang  zu  finden.
Eum  Teil  liegt  dies  in  der  Natur  der  Sache  selbst  be
gründet.  Die  tierische  Kraft  ist  nicht  an  starre  Verhältnisse ­
  und  nicht  örtlich  gebunden;  sie  vermag  sic
veränderten  Arbeitsbedingungen  schneller  anzupasse  l
l'echnisehe  Unvollkommenheiten,  hohe  Anscha  ungs
kosten  sind  weiter  Umstände,  welche  den  e  rergang
zum  mechanischen  Betrieb  erschweren.  Zum  ö uten
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.