Full text : Die wirtschaftliche Entwicklung und Lage der Elektrotechnik in der Schweiz

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Die  Akkumulatorenfabrikation,  die  in  der  Schweiz
durch  drei  Firmen  vertreten  wird,  ist  vollauf  imstande,
den  heimischen  Bedarf  zu  decken.  Die  Societe  Suisse
pour  la  construktion  d’accumulateurs  ölectriques  in  Marly
le  Grand  hat  mit  den  s.  Z.  bestehenden  Akkumulatoren-Werken
  System  Pollak  in  Liq.  eine  Konvention  geschlossen; ­
  sie  ist  die  kleinste  der  Firmen  und  ist  jetzt  von
der  Akkumulatorenfabrik  Oerlikon  angekauft.  Ihr  lolgt
die  Akkumulatorenfabrik  1  ribelhorn  Akt.-Ges.  in  Olten,
jetzt  in  Liquidation;  diese  baute  nach  den  bekannten
Patenten  ihres  Gründers  und  hatte  regen  Absatz  nach
dem  Auslande.  Die  grösste  und  auch  leistungsfähigste
Firma  der  Akkumulatorenbranche  ist  die  Akkumulatorenfabrik ­
  Oerlikon,  Akt.-Ges.  Das  Hauptabsatzgebiet
ihrer  Produkte  bildet  die  Schweiz.  Da  die  Linkaulspreise
der  Rohmaterialien  stets  sehr  grossen  Schwankungen
unterworfen  sind  (vgl.  den  Abschnitt  6:  Preisverhältnisse), ­
  hatte  dieser  Spezialzweig  meist  grosse  Sorge,
den  Absatz  auf  alter  Höhe  zu  halten.  Die  Verkaufspreise
der  Akkumulatoren-Werke  gingen  im  Zusammenhang  mit
der  allgemeinen  Lage  der  elektrischen  Industrie  in  den
Krisenjahren  zurück,  trotzdem  der  Umsatz  stets  ein  befriedigender ­
  blieb,  d.  h.  die  Fabriken  vollnui  beschäftigt
waren.
Die  Glühlampenfabriken,  die  in  der  Schweiz  durch
die  Zuger-,  Zürcher-  und  Aarauer-Glühlampenfabnken
vertreten  werden,  sind  dem  internationalen  Kartell,  das
seine  Verkaufsstelle  in  Berlin  hat,  beigetreten.  Die  Absatzverhältnisse ­
  waren  im  allgemeinen  gute  zu  nennen;
nur  Hessen  auch  hier  die  Verkaufspreise  zu  wünschen
übrig,  was  in  erster  Linie  zur  Gründung  einer  „Verkaufs-
            
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