Full text: Die wirtschaftliche Entwicklung und Lage der Elektrotechnik in der Schweiz

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Wie die Tabelle zeigt, ist der niedrigste Satz für 
Strom zu Beleuehtungszwecken 3,3 cts. pro KWSt. 
(Genf), der höchste 28 cts. (Baden), der niedrigste Satz 
für Strom zu Kraftzwecken 0,75 cts. (Winterthur), der 
höchste Satz 20 cts. (Baden). Innerhalb dieser Grenzen 
linden sich zwischen den einzelnen Werken die ver 
schiedenartigsten Sätze, besonders bei den Privatgesell 
schaften. Im Mittel kostet der Strom für Beleuchtungs 
zwecke pro KWSt. 5-7 cts. und der Strom für Kraft 
zwecke pro KWSt. 2—4 cts. 
Der Berechnung von Strom für Beleuchtungszwecke 
liegt mehrfach ein Pauschaltarif zugrunde. Der Pauschal 
satz ist alsdann unbekümmert um die wirkliche Brenn 
dauer zu entrichten; Preisabstufungen werden nach 
Verwendungszweck (Beleuchtung von Wohn- und Schlaf 
zimmern oder von Kellern und Ställen usw.) und nach 
Grösse des durchschnittlichen Bedarfs des einzelnen 
Konsumenten vorgenommen. In Städten sind meistens 
Elektrizitätszähler aufgestellt. Diese ermöglichen eine 
exaktere Berechnung der wirklichen Stromentnahme, 
was sowohl im Interesse der Elektrizitätswerke, als auch 
im Interesse der Stromverbraucher liegt. 
Bei Strom für Kraftzwecke ist auch die Berechnung 
nach PS. pro Jahr statt nach KWSt. üblich, mit gleitender 
Preisskala nach durchschnittlicher Dauer der Belastung. 
Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Be- 
messungssysteme und laxenarten stellt Prof. Wyssling- 
Generalsekretär des Schweiz. Elektrotechnischen Vereins, 
in seiner Schrift „Die 1 arile Schweizerischer Elektri 
zitätswerke für den Verkaul elektrischer Energie“ 
(Zürich 1904) zusammen.
	        
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