zu verhehlen. Er gewann zuerst das Interesse des damaligen
Kolonial Sekretärs, des Herzogs von Newcastle
für sein Vorhaben, dann galt es, mit den Aktionären der
Hudsonsbay-Company einig zu werden. Der Herzog von
Newcastle konferierte über die Angelegenheit mit dem
Gouverneur Berens und fragte ihn, wie hoch die Gesellschaft
ihre Rechte verkaufen würde. Berens taxierte 11/2
Mill. Pfund. Es folgten nun Verhandlungen mit dem Kolonialamt,
dies wollte aber die Gelder nicht bewilligen.
Watkin sah sich also pekuniär vom Staate nicht unterstützt;
darum gab er seinen Plan aber nicht auf.
Nach längeren Verhandlungen mit dem Committee der
Company in London gewann er schliesslich von Berens
die bestimmte Zusicherung, die .Gesellschaft sei bereit,
Land für die Eisenbahn zu bewilligen, wenn das nötige
Geld zur Sicherung ihrer Zukunft aufgebracht würde,
auf keinen Fall würde sie Kredit gewähren. Nun war
also nur noch die Geldfrage zu erledigen, und auch für
dieses schwierige Problem fand sich schliesslich eine Lösung.
Zu jener Zeit hatte sich nämlich die „International-Finance-Association”
organisiert, 66 ) die eine bedeutende
Unternehmung suchte, um vor die Oeffentlichkeit zu treten.
Watkin und seine Leute setzten sich mit ihr in
Verbindung, und nun kam das Geschäft schnell zum Abschluss
: Die Finanz - Assoziation kaufte die Aktien an
für die besagte Summe, aber die Proprietors übernahmen
sie wieder aus den Händen der Finanz-Assoziation,
die also nur die Agenten darstellte. Tatsächlich setzten
also die alten Eigentümer das Geschäft wieder fort, nur
hatten sie jetzt ihre Anstrengungen auch auf die Kolonisation
des Landes, das Schaffen von Verkehrswegen etc.
zu pichten. 67 )
66 ) So erzählt wenigstens Willson.
81 ) Willson II 276.