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ten zwei Chieffactors und zwei Chieftraders zwölf Monate
Urlaub. Wenn einer von ihnen drei Jahre in Amerika
im Dienst gewesen war, konnte er sich zurückziehen
und behielt seinen vollen Gewinnanteil für ein Jahr
und den halben Gewinnanteil für die vier folgenden Jahre.
Bei längerm Dienst dauerte natürlich auch der Genuss
des Gewinns entsprechend länger. Die obersteGeschäftsleitung
in Amerika hatte der Governor- in- chief of Rupertsland
(Generalgouverneur) und sein Rat, der aus Chieffactors
und einzelnen Chieftraders bestand. In Fort William
fanden in der ersten Zeit gewöhnlich die Zusammenkünfte
statt.Zum Governor-in-Chief wurde GeorgeSimps
o n ernannt, mit einem Gehalt von 600 Pf. Die Aufgabe,
die er vorfand, war nicht leicht, aber er ging mit Energie
an die Arbeit.
Es war nun endlich erreicht, was die Company seit nunmehr
150 Jahren erstrebte. Sie besass das ganze Land,
soweit es sich zwischen den Ozeanen ausdehnte und soweit
es nicht im Besitze der Untertanen einer andern
Macht war; Rivalen waren zwar noch vorhanden, aber
nicht mehr zu fürchten und vor allem: sie hatte eine
Verfassung, die ihr einen günstigen und soliden Fortgang
des Handels verbürgte.
Ihre Blütezeit brach an. Aber nun trat ein neuer Gegensatz
auf: der Widerstreit des Handels mit der Kolonisation.
Die Koloniebildung in ihren Gebieten war zu fürchten
und daher nach Möglichkeit zu verhindern. Darauf
deutete auch die Bestimmung der Deed-Poll, welche besagte
: für Kolonisation sollten keine Ausgaben gemacht
werden. Diese Bestimmung genügte allerdings, um in den
ersten Jahrzehnten keine Ansiedlung aufkommen zu lassen,
aber mit der fortschreitenden Zeit war eine ernstere
Kollision mit der Landesregierung, in deren Interesse
die Koloniebildung lag, unvermeidlich.