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von den fünf grossen südcanadischen Seen und mächtigen
Nebenflüssen, dem Ottawa und Saguenay, gespeist
wird, führt dem Meere gewaltige Fluten zu.
Das Hudsonsbaybeoken ist naturgemäss das grösste. Es
ist durch keine höhere Erhebung von den anliegenden
Becken getrennt. Die Flüsse münden von allen Seiten
strahlenförmig in die Bay, und die Flussläufe stehn merkwürdigerweise
alle nahezu rechtwinkelig zu den Küsten.
Das Winnipeg - Nebenbecken, das der Bay die grösste
Wasserzufuhr bringt, ist auch nur durch niedrige Wasserscheiden
von den drei andern Senkungen getrennt. Der
Winnipegsee nimmt den Saskatchewan, Redriver und Winnipegriver
in sich auf und ergiesst deren Fluten durch
den mächtigen Nelsonriver in die Hudsonsbay.
Das Land zwischen Winnipeglake und Lake Superior
ist ein wildes Gebiet, ein Durcheinander von Strömen,
Seen, Wäldern, Morästen und Schluchten. Es bildet die
Wasserscheide von vier Stromgebieten. Von hier fliessen
die Gewässer zur Hudsonsbay, zum Lake Superior,
zum Mississippi und zum Winnipegsee ab, aber alle stehen
untereinander wieder dtirch verwickelte Kanäle in
Verbindung.
Das Mackenzieriverbecken führt sein Wasser nach dem
Eismeer ab.
Der Mackenzie hat zwei Quellflüsse, den Peace- und
Athabascariver, welche in den Athabascalake fliessen. Von
diesem See strömt der Slaveriver in den Great- Slavelake.
Der Ausfluss dieses mächtigen Sees heisst Mackenzieriver
nach dem Forscher, der ihn zuerst befuhr und bis
zur Mündung verfolgte. (1789) Von links empfängt der
Mackenzie den wildströmenden Liard, von rechts den Ausfluss
des grossen Bärensees.
Die Verbindung zwischen den beiden letzten Becken
wird durch den Churchillriver mit seinen unzähligen Seen
hergestellt.