dal bringen die Schiffe der Company sie nach England.
Die einzelnen Abteilungen aus den verschieden Distrikten
heissen Brigaden; sie kommen im Frühling in ihren
leichten Canoes aus allen Gegenden des Landes nach
den Hauptplätzen herangefahren. Die Canoes bestehen
aus einem leichten Holzgestell, das mit Birkenrinde bekleidet
ist. Die geringe Schwere dieser Fahrzeuge ist
ein notwendiges Erfordernis, denn die Flüsse haben viele
Wasserfälle und Stromschnellen, bei denen die Boote zum
Teil aus dem Wasser gehoben und über Land getragen
werden müssen, (Portagen) oder nach Ausschiffung der Besatzung
mit Seilen gezogen werden. (Dechargen.) Diese
Fahrten sind mit unglaublichen Mühen und Gefahren
verknüpft, aber das Canoe ist das einzige Verkehrsmittel,
ausser dem Schlitten im Winter.
Der Winnipegsee ist ein Knotenpunkt in dem verwirrenden.
Netz von Wasserstrassen. Der Weg von Montreal
nach Norway-House führt den St.-Lawrencestrom und
dann den Ottawariver aufwärts, bei Mattawa durch einzelne
Portagen in den Nipissing-, den Huron- und Superior-Lake,
den Kaministiquiariver aufwärts durch Portageh,
Seen und Flüsschen, die hier nicht im einzelnen
genannt zu werden verdienen, in den Rainy-Lake und
den Lake of the Woods, von hier durch den Winnipegriver
in den gleichnamigen See, an dessen Nordende
Norway-House in vortrefflicher Lage auf einer Insel aufgebaut
ist. Der Weg von hier zur Hudsonsbay führt
durch den Hill- und Hayesriver, denn der Nelsonriver
hat zu viele Stromschnellen. Zum Mackenzie kommt man
durch den Saskatchewan, den Great River, der bei Cum
berland-House mündet und über Frog-Portage in den Churchill.
mit seinen unzähligen Seen; von diesen leitet die
Portage Ia Loche zum Clearwater- und Athabascariver
über. Abseits von diesem System liegt Labrador und das