— 43 —
sini und von hier durch den Ruperts - River oder Nemiscau,
wie die Franzosen ihn später nannten, zur Bai.
Unterdessen war der Pelzhandel der Company weiter
gediehen.
Biberpelz war von Anfang an ihr Hauptartikel gewesen,
denn das Land hatte Ueberfluss an diesen Tieren,
zudem hatte Karl I. 1638 bekannt gemacht, zu Hüten
dürfte nur noch Biberstoff gebraucht werden. „Diese Bekanntmachung
war das Todesurteil für unzählige Biber,
die dem Handel geopfert wurden,” bemerkt Willson hierzu.
23 )
1671, im November, machte die Company zum ersten
Mal bekannt, dass sie „3000 weights of Bcaver-Skins”
verkaufen wolle.’
Der Ertrag war sehr gut, und die Schiffe wurden sofort
wieder zur Bai zurückgesandt, wo ein von der Company
ernannter Gouverneur (Bailey) auf Fort Charles die
Geschäfte leitete.
Groseilliers und Radisson standen ihm mit ihren Erfahrungen
zur Seite, aber das Verhältnis zwischen ihnen
und dem Gouverneur, das von Anfang an kein gutes
gewesen zu sein scheint, verschlechterte sich mit der Zeit
noch mehl ; die französischen Händler, die ein freies
Leben gewöhnt waren, konnten sich wohl mit der engen
Zucht und Beaufsichtigung des Engländers nicht befreunden.
Die Ankunft Albanels, die wie es scheint als Mache
der beiden Franzosen ausgelegt wurde, führte zu
offenem Konflikt, sodass die Händler gekränkt das Fort
verliessen und zu Lande nach Canada zurückkehrten.
Albanel wurde übrigens, wie berichtet wird, von Bailey
freundlich aufgenommen und scheint auf einem Schiffe
der Company nach ■ Europa zurückgekehrt zu sein.
23 ) Willson I 59; This proclamation was the death Warrant of
beavers innumerable, sacrificed to the demands of the trade.«