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fen, weil sie es unterlasse, für die Entdeckung der Nordwestpassage
tätig zu sein. Der neue Gouverneur der Hudsonsbay,
James Knight, ein feuriger alter Seemann von
nahezu 80 Jahren, war fest überzeugt, dass es eine solche
Passage gäbe und drang mit allem Nachdruck darauf,
eine Expedition zu ihrer Aufsuchung auszusenden. 43 )
Der Eifer Knights, für das Entdeckungswerk kam der
Company durchaus nicht gelegen, sie suchte ihm seine
Projekte auszureden, er aber liess nicht nach und drang
auch schliesslich durch, besonders da man von Indianern
viel von bedeutenden Kupferminen im Norden gehört
hatte. Robson behauptet sogar, die Company habe erst
nachgegeben,als Knight ihr mit einer Anklageschrift an die
Krone gedroht habe. Es wurden zwei Schiffe ausgerüstet,
deren Oberkommando der greise Gouverneur selbst
übernahm. 1719 lief die Expedition aus, aber auf ihre
Rückkehr wartete man vergebens. Erst fast ein halbes
Jahrhundert später entdeckte man auf Marble - Island
Trümmer, die das traurige Schicksal der Forschet" enthüllten.
Der Ausgang dieser Expedition war nicht dazu angetan,
aufmunternd zu wirken. Er hatte nur den einen Vorteil
für die Company, dass jetzt für lange Zeit keiner
mehr wagen konnte, ihr den Vorwurf zu machen, dass
sie das Entdeckungswerk vernachlässige, waren doch ihr
Gouverneur und ein grosser Teil der Mannschaft zur
Ereichung dieses Zweckes in den Tod gegangen. Es sollte
denn attch lange dauern, bis noch einmal an der Bai
ein Forscher erstand. In regelmässiger Tätigkeit ohne
Fortschritt und ohne Rückschritt ging der Handel seinen
ruhigen Gang.
Mit den Indianerstämmen lebte die Company immer
in Frieden, wenn es auch zu jenen Zeiten noch erlaubt
43 ) Fitzgerald S. 106 ff. Robson App. I S. 36. Willson I 267.