für drei oder fünf Jahre verpflichtet. Ihr Gehalt stieg
von 50 Pf. bis 150 Pf. pro Jahr, wurde aber durch die
Prämien beim Handel oft verdreh und vervierfacht.
Der etwas regsamere Geist der Company zeigte sich
vornehmlich darin, dass sie nun endlich begann, ihren
Handel auch ins Innere auszubreiten und weiter von der
Bai entfernt Posten zu errichten.
Es war aber auch die höchste Zeit, wenn nicht gar
schon zu spät, denn die Canadier hatten bereits bedeutende
Erfolge aufzuweisen, und ihr Handel hatte einen
solchen Umfang angenommen, dass die Company es mit
ihm nicht aufnehmen konnte. 1774 wurde Hearne ausgesandt;
er wandte sich zum Winnipegsee und erbaute
am untern Saskatschewan Cumberland-House. Das war
aber auch fast das einzige Unternehmen der Company.
Ein ganz anderes Leben herrschte bei den Canadiern.
1775 fing der Montrealer Joseph Frobisher an der Portage
la Traite (jetzt: Frog-Portage) einen grossen indianischen
Convoi ab, der für die Hudsonsbay-Company
bestimmt war, und heimste den Erlös ein. Sein Bruder
ging noch über die bisher entdeckten Gebiete hinaus
und erreichte Isle ä la Crosse. 1779 drang Peter Pond
bis zum Elkriver (jetzt Athabascariver) vor und überwinterte
zum ersten Male mit seinen Vorräten im Indianerlande.
Die Konkurrenz wurde von Jahr zu Jahr stärker, und
die Preise stiegen. 1775 Hess sich die Company auf den
Inlandposten bezahlen:
Für eine Flinte 20 Biberfelle
„ eine Decke 8-10 „
„ eine Axt 8 „
„ V2 Pint (-ca 1/4 Liter) Pulver 1 Biberfell
„ 10 Kugeln 1 Biberfell.