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Es ist wahr, wenn der englische Staat von der Hudsonsbay
aus den Pelzhandel betreiben wollte, so musste
er diese Aufgabe einer Gesellschaft übertragen; denn zur
Kolonisation eignete sich das Land nicht, und Privatleute
konnten weder die Kosten eines so gross angelegten
Geschäftsbetriebes erschwingen, noch militärisch äussern
Feinden gegenüber stark genug sein. Eine einheitliche
Bedienung der Indianer konnte auch nur von einer
Korporation von Kaufleuten erreicht werden.
Diese Korporation musste aber nicht notwendigerweise
die Mängel der Hudsonsbay -Company haben.
Die Schwäche ihrer militärischen Machtmittel und die
Abneigung gegen Entdeckungen und Kolonisierung waren
allerdings vorauszusehen, aber die egoistische, engherzige
Politik, die nicht an die Interessen des Staates,
sondern nur an den eignen Vorteil dachte, und die daraus
resultierende kurzsichtige Organisation, die gerade
dem ausübenden Teile das Interesse am Handel verleiden
musste, waren Fehler, die allein den Aktionären
der Hudsonsbay -Company zur Last gelegt werden müssen.
Der Geiz dieser Kaufleute hinderte sie, einzusehen, dass
sie durch diese Organisation die Tatkraft ihrer Untergebenen
und damit den Fortgang des Handels hemmten,
dass sie dadurch der Company geradezu die Lebensader
unterbanden und sie zu einer toten Maschine
in der Hand ihrer Aktionäre machten.
4, Die Gründling der North-West-Company
und ihr Kampf mit der Hudsonsbay-Company,
bis zur Einigung.
(1783 — 1821.)
Die Montrealer Pelzhändler' schritten rastlos in ihrem
Entdeckungs- und Handelswerk fort.