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ter, das zeigt sich schon gleich bei dem ersten Fall,
der verhandelt wurde. Ein Mann der Hudsonsbay-Company,
der in der äussersten Notwehr einen Nordwester
niedergeschossen hatte, wurde von dem canadischen Gerichtshof
als Mörder verurteilt.
Die Anstrengungen der Company schienen also zu spät
zu kommen. Der Geldmängel wurde drohender, die Erfolge
der Gegner mehrten sich, die canadische Regierung
stand auf ihre Seite, und das Mutterland wünschte womöglich
einen Sieg der Nordwester, damit endlich wieder
geordnete Verhältnisse in der englischen Kolonie eintreten
könnten.
In diesen Zeiten der Not kam aber eine nicht geahnte
Hilfe durch Thomas Douglas, Earl of Selkirk.
Dieser schottische Edelmann, ein Philanthrop im wahren
Sinne des Wortes, hatte es sich zur Aufgabe gemacht,
seine Reichtümer zur Besserung der schlechten Verhältnisse,
in denen seine Landsleute vielfach lebten, anzuwenden.
Zu diesem Zwecke richtete er im Anfänge des
19. Jahrhunderts eine Kolonie auf Prince-Edwards-Island
ein. Bei der Fahrt dahin besichtigte er auch Montreal
und lernte Canada kennen: Die Gegenden am Redriver
und Assiniboine erschienen ihm zum Ackerbau sehr geeignet;
er beschloss daher, hier auch eine Kolonie zu
gründen ünd benachrichtigte davon die Regierung.
Die Verhältnisse des Landes und der Streit der beiden
Handelsgesellschaften waren ihm wohl bekannt; und es
ist bewunderungswürdig, mit welcher Umsicht er sich
dieser Verhältnisse zur Ausführung seines Vorhabens bediente.
Bei den widerstreitenden Interessen musste er für einen
der beiden Gegner Partei ergreifen und zwar für
den; auf dessen Seite das grössere Recht war.