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den hohem Lohn, den er zahlte, erwarb er sich tüchtige
und zuverlässige Leute, u. a. einen tatkräftigen Mann,
der mit den Verhältnissen des Landes wohl vertraut war:
Colin Robertson. Ihm übergab er die Verwaltung des
Pelzhandelsgeschäftes.
Robertson beschloss, zunächst die Gebiete westlich vom
Athabascariver zu besuchen, wohin bisher noch kein Mann
der Hudsonsbay-Company vorgedrungen war. Er hatte
auf seiner ersten Reise, grossen Erfolg, da er aussergewöhnlich
gut bezahlte Das war der Anfang eines neuen
Aufschwungs im Handel der Hudsonsbay-Company.
Aber ihre Gegner waren auch nicht lässig geblieben.
Sie hatten in jener Zeit ihre Posten schon über den.
grössten Teil der pacifischen Küsten ausgedehnt, von Kalifornien
bis Neu-Archangel, wo die Russen sich etabliert
hatten. Hier waren über 300 Canadier im Dienste
der North-West-Company tätig, und drei oder vier Schiffe
fuhren alljährlich über Kap Horn nach London.
1810 verkaufte ihr John Jakob Astor, seiner Zeit einer
der reichsten Männer der Welt, seine Besitzungen, u.a.
Astoria, das spätere Fort George (jetzt wieder Astoria).
Astor war ein Deutscher, in der Pfalz geboren, .1783
nach Amerika ausgewandert. Mit konsequenter Energie
und genialen Spekulationen hatte er durch den Pelzhandel
sich immense Reichtümer erworben. Er ging mit dem
Plane um, von St. Louis aus den Missouri aufwärts bis
zum Columbia Handelsposten zu erbauen, hier eine Kolonie
zu gründen und eine geregelte Schiffsverbindung
von dort über.Kap-Horn nach Europa zu unterhalten.
Infolge des Krieges der Briten mit Amerika sah er
sein Unternehmen gefährdet und verkaufte seine Besitzungen
an die North-West-Company.
Dieser Krieg wirkte auch noch anderweitig auf die
North-West-Company ein.