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Grand Portage fiel, als die Grenzen geregelt wurden,
den Vereinigten Staaten anheim, und die Nordwester mussten
sich einen neuen Stapelplatz suchen. Sie gründeten
daher Fort William, am Kaministiquia-River. Dieser weitläufig
angelegte Ort wurde nun ihr Hauptversammlungsplatz.
Von hier gingen auch die Anschläge gegen die
Redriver-Kolonie aus.
Im Frühling 1812 begannen die Auswanderer ihren
Marsch nach dem Redrivertal, wo sie im August anlangten.
Aber kaum waren sic dort eingetroffen, als eine
Bande Iialfbrecds erschien, die ihnen erklärte, sie sollten
nach Pembina gehn, wenn sie ungeschoren bleiben
wollten. Hier verbrachten sie auch den Winter, kehrten
aber im kommenden Frühling nach dem Norden zurück,
erbauten einige Häuser und begannen mit der Bestellung
des Feldes. Den Winter brachten sie wieder in
Pembina zu.
1813 schickte der Graf neue Emigranten aus Irland
und Schottland. Bei der Ueberfahrt brach Fieber aus und
eine Meuterei, die aber noch im Entstehen erstickt werden
konnte. Im August kamen die Leute in Churchill
an. Im Herbst des nächsten Jahres erreichten sie Fort
Douglas, das spätere Fort Carry, 56 ) das am Zusammenfluss
von Assiniboine- und Redriver erbaut war.
Da inzwischen neue Feindseligkeiten mit den Nordwestern
vorgekommen waren, so unterstützte man die Auswandrer
und gab ihnen Waffen, damit sie sich gegen
ihre Feinde verteidigen könnten.
Durch diese Massregeln wurden die Nordwester noch
mehr erbittert. Sie beschlossen, wenn irgend möglich, die
Kolonie zu zerstören.
Ein gewisser Cameron trieb sich in der Ansiedlung
umher, wiegelte die Kolonisten auf und erzählte ihnen,
56 ) Jetzt die Stadt Winnipeg.