Object: Fortschritt und Armut

Das probiern gelöst. 
„wem der Boden gehört, dem gehören auch die Früchte desselben. Weiße 
Sonnenschirme und Elefanten, wahnsinnig vor Stolz, das sind die Blumen einer 
Landoerleihung." — Sir wm. Jones' Übersetzung einer indischen, zu Tanna 
gefundenen Verleihungsurkunde. 
„Die Witwe sammelt Nesseln für ihrer Rinder Mahlzeit; ein parfümierter 
Seigneur, der vornehm im Oeil de boeuf lungert, t)at ein Zaubermittel, wodurch 
er sie um die dritte Nessel bringt, und nennt eS Rente." Larl^le. 
Kapitel I. 
Die Grundursachen der immer wiederkehrenden industriellen Krisen. 
Unsere lange Untersuchung ist beendet. Wir können jetzt die Re 
sultate vorführen. 
Beginnen wir mit den industriellen Krisen, zu deren Erklärung 
so viele widersprechende und sich selbst widersprechende Theorien vor 
gebracht sind. 
Line Erwägung der Art und Weise, in welcher die spekulative Er 
höhung der Landwerte den Erwerb der Arbeit und des Kapitals be 
schneidet und die Produktion hemmt, führt, glaube ich, unwiderstehlich 
zu dem Schlüsse, daß hier die Pauptursache jener zeitweiligen industriellen 
Krisen liegt, denen jedes zivilisierte Land und alle zivilisierten Länder 
gemeinschaftlich, in zunehmendem Maße unterworfen zu sein scheinen. 
Ich meine damit nicht, daß nicht andere nächste Ursachen vorhanden 
wären. Die wachsende Kompliziertheit und gegenseitige Abhängigkeit 
des Produktionsgetriebes, welches jeden Stoß oder jede Stockung durch 
einen sich immer erweiternden Kreis fortpflanzt; das Pauptgebrechen 
der Geldschsteme, daß die Umlaufsmittel sich zusammenziehen, wenn 
sie am nötigsten sind, und die furchtbaren Abwechslungen im Umfange 
des kommerziellen Kredits in seinen einfacheren Formen, der in viel 
größerer Ausdehnung als das Geld das Mittel oder den Fluß des Aus 
tausches bildet; die Schutztarife, welche dem freien Spiel der produktiven 
Kräfte künstliche Schranken setzen, und andere ähnliche Ursachen haben
	        
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