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beruhigen —, und auch der Umstand, daß er dreimal
spater hinaufkam, sich zu erkundigen, ob ich da wäre.
Gott! überlegte ich mir nachher, wenn ich mir das Leben
genommen hätte, wie unglücklich hatte ich nicht meine
Eltern gemacht! Hu! mich schaudert.
An der Spitze der Juden...
Unterwegs unterhielt ich mich mit Bloch (einem
Schulkameraden). Er wollte sich ein Air geben und
nannte sich einen Atheisten. Als er aber sah, daß ich
ganz anderer Meinung war, so sattelte er auch um.
Wir sprachen viel von Seelenwanderung, von Geiger
und dem Judentum, und er wunderte sich, daß ich mich
so des jüdischen Glaubens annehme. Der Esel! Als
wenn man nicht „treife" essen und doch ein guter Jude
sein könnte.
Ich sagte ihm dies, und in der Tat, ich glaube, ich bin
einer der besten Juden, die es gibt, ohne auf das Zere-
monialgesetz zu achten. Ich könnte wie jener Jude in
Bulwers „Leila" mein Leben wagen, die Juden aus
ihrer jetzigen drückenden Lage zu reißen. Ich würde
selbst das Schafott nicht scheuen, könnte ich sie wieder
zu einem geachteten Volke machen. O, wenn ich meinen
kindischen Träumen nachhänge, so ist es immer meine
Lieblingsidee, an der Spitze der Juden, mit den Waffen
in der Hand, sie selbständig zu machen.