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Geldmenge und Waarenjtreise.
kurse in dem betretenden Lande in die Höhe gehen
itsp. sinken und erst auf Grund dieser Veränderung in
den Wechselkursen wird dann auch in diesem Falle ein
Exjiort resp. Import von Edelmelall stattfinden, durch
welchen sich der Ueberfluss oder Mangel an Geld von
Land zu Land wieder ausgleicht «•''*). In diesem Falle
if the specie he found above the proportion of the industry, it will
have no effect in raising prices, nor will it enter into circulation, it
mil he hoarded up in treasures, where it must wait not only the call
oj a desire in the proprietors to consume, hut of the industrious to
satisfy this M//." Dies ist nicht ganz richtig. Stewart selbst
bemerkt an einer andern Stelle B. UI, P. 2, Ch. V, p. 206:
present no body hoards, where lending at interest is lawful,
except in nations where credit is precarious** und B. IV, P. 1, Ch.
II: ~,,it IS now a maxim, that no money is to be suffered to
remain uselefs to the proprietor of it.** AUer Ueberfluss
an Geld strömt in der That zunächst immer in die Banken, und
hat so die Tendenz auf den Bankzinsfuss zu wirken. Ist es zu-
g eich ein Ueberfluss an Kapital, so wirkt er auch, unmittelbar,
auf den Börsenzinsfuss oder die Eflfectenkurse.
Ueber die Art, wie eine Veränderung in dem Disconto
au le Wechselkurse wirkt, siehe Göschen, The Theory of
oreign exchanges. Ch. VI, wie überhaupt die Monographien
Uber Wechselkurse. Der Gang der Dinge ist in dieser Bezie-
ung immer der, dass, wenn z. B. der Diskont in London er-
eblich sinkt, das Ausland die in seinen Händen befindlichen
chsel auf England nach London zur Diskontirung schickt und
lir das daselbst auf diese Weise erhaltene Geld in London aus
wärtige Wechsel kauft, so dass in London die Wechselkurse stei-