Full text: Grundzüge der Sozialpolitik

400 II. Teil. Arbeitenvohlfahrtspolitik. 
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Von den leerstehenden Wohnungen gehörten zur 
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zur Mietklasse 
2, 3.2 
Stadt 
Jahr 
151 
bis 
201 
bis 
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0 Raum 
1 Raum 
2 Räume 
8 Räume 
4 Räume 
1903 
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100 
M. 
150 
M. 
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M. 
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M. 
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Es 
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Mannheim 
1/11 
22S1 
6,61 
58 
129 
431 
376 
Wohn- 
räume 
__ 
— 
77 
9,6 
639 
9,3 
814 
6,9 
310 
5,0 
699 
Düsseldorf 
27/10 
2060 
5,51 
16 
45 
108 
422 
n 
heizb. 
Zimmer 
— 
— 
57 
2,78 
767 
6,27 
817 
6,62 
427 
6,0 
556 
Essen 
26/10 
2190 
5,5o 
364 
513 
491 
261 
— 
— 309 
23,46 
901 
5,75 
545 
4,46 
216 
4,33 
1163 
Leipzig 
1/11 
4457 
3,99 
56 
100 
145 
176 
— 
— 
123 
* 
503 
1647 
2033 1 2 ) 
382 
31 3 ) 
— 
— 
— 
Schöneberg 
Charlotten- 
7/11 
1122 
3,60 
4 
3 
11 
13 
Zimmer 
293 
, 
bürg 
1/11 
1692 
3,38 
5 
6 
9 
18 
Zimmer 
5“ 
2,33 
114 
0,84 
345 
2,36 
— 
— 
665 
4,92 
36 
Karlsruhe 
Okt. 
704 
ca. 3j 
4 
41 
91 
103 
Zimmer 
— 
— 
39 
245 
2J3 
110 
218 
Chemnitz 
12/10 
1663 
3,08 
148 
404 
166 
196 
heizb, 
Zimmer 
6 
— 
581 
36J 
297 
307 2 ) 
828 
31/3 
2001 
u. M. 
ca. 3 
- 
Zimmer 
— 
— 
256 
4SI) 
502 
300 
Bremen 
Nov. 
Nov. 
1035 
2,33 
7 
61 
114 
294 
Wohn- 
räume 
— 
— 
26 
1,6 
259 
2 2 
382 
3,2 
196 
2,5 
Straßburg 
821 
2,29 
Zimmer 
— 
— 
46 
1,10 
191 
1,59 
241 
2,92 
141 
3,17 
Stuttgart 
1/10 
1186 
■>■> 
— 
— 
122 
168 
335 
207 
in Chemnitz sind die Zahlen insofern nicht ungünstig - , als die kleinen 
Wohnungen zum weitaus größten Teile in die billigeren Mietklassen 
fallen. Da aber die Lohnverhältnisse in den einzelnen Orten sehr un 
gleich sind und deshalb einen verschiedenen Spielraum inbezug auf den 
Wohnungsaufwand gestatten, so muß man bei Schlüssen aus solchen 
allgemeinen Zahlen sehr vorsichtig sein. Was das Angebot an kleinen 
Wohnungen anlangt, so scheint es nach den vorstehenden Zahlen u. a. 
in Leipzig, Schöneberg, Bremen, Straßburg recht knapp zu sein. 
Nach allem kann nicht gezweifelt werden, daß die Wohnungsver 
hältnisse der Arbeiter in größeren Orten vielfach sehr ungünstig sind. 
Daß noch nach manchen Bichtungen hin eine größere Klarstellung der 
Verhältnisse erwünscht ist, ergibt sich schon aus dem Vorstehenden 
deutlich genug. Insbesondere ist es erwünscht, daß in den einzelnen 
Gemeinden die Wohnungszustände im engsten Zusammenhänge mit den 
örtlichen Lohnverhältnissen, Wohn- und Baugewohnheiten noch genauer 
und dauernd untersucht werden. Für die wissenschaftliche Bearbeitung 
wäre selbstverständlich die Anwendung gleicher Grundsätze bei solchen 
örtlichen Erhebungen und die zusammenfassende Veröffentlichung des 
ganzen Materials wertvoll. Für das praktische Vorgehen dagegen ist 
es nicht ratsam, darauf zu warten. Auch das vorhandene Material 
läßt schon an vielen Stellen ein reformierendes Eingreifen als geboten 
erscheinen. Die umfangreiche literarische Tätigkeit auf diesem Gebiet, 
1) Prozent, aller Wohnungen der betreffenden Größenklasse. 
2) Mit 4 und mehr heizbaren Zimmer. 3) bis 300 M.
	        
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