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I
natürlich nach der Neigung und der Richtung (ob gerade oder
gebogen) der Strecken zu richten. Die Bahnen sind einspurig
oder doppelspurig, sie sind mit Weichen und Wechseln versehen,
deren Anlage lokale Verhältnisse bedingen. Schwere Sorgen
und grosse Reparaturkosten verursacht bei den Grubenbahnen
ein etwa vorhandenes quellendes Sohlengebirge. Was die A nlage
kosten von Förderbahnen anlangt, so teileich aus einer
Reihe von für das Ruhrgebiet genannten Zahlen jeweils das Maximum
und das Minimum mit 1 ). Es betrugen nämlich die Kosten
pro laufenden Meter in M., und zwar für
Schienenmaterial
sonstiges
Eisenzeug
Schwellen
Löhne
Summe
bei doppelspuri
gerSch
ienenbah
n :
auf Zeche Hibernia und Amalie 7,00
0,44
1,84
1,50
u,55
» » Gneisenau 3)86
0,16
0,57
0,60
5,19
bei einspurige
r Schienenbahn:
auf Zeche Konsolidation 1,90
0,05
0,78
o,35
3,o8
» » Eintracht Tfb. 0,92
0,06
0,25
0,50
1,73
Wir betrachten jetzt
B. die einzelnen Förderungen
und zwar
I. die Grubenförderung.
Ich will mich hierbei nicht beschäftigen mit der sog. tragenden
Förderung, die an solchen Stellen stattfindet, an denen
man nicht einmal mit der Schaufel hantieren kann; auch nicht
mit der sog. schleppenden, die mit Schlitten in wenig
mächtigen Flötzen stattfindet. Beide spielen eine untergeordnete
Rolle gegen die sog. rollende Förderung, deren Material eben
geschildert ist. Nach der Neigung der Strecken unterscheidet
man bei der Grubenförderung einmal die Streckenförderung (a),
d. h. die Bahnen sind annähernd horizontal, sodann die Förderungen
bei starkem Flötzfallen, hier besonders die sog. Bremsberg-
und Bremsschachtförderung (b).
a. Die Streckenförderung.
Bei dieser Förderung ist nach den Förder k r ä f t e n auseinanderzuhalten
: i. die Schlepper- und Pferdeförderung, 2. die me-1)
Entw. Bd. V. 35.