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ich in diese Forderung Landarbeiter und dörfische Zustände nicht
ein, und halte sie anderseits besonders für Städte von über
einer halben Million Einwohner für zu niedrig. In New-York gar
sind die Hausmieten so hoch, dass man die Forderung eines
eigenen kleinen Hauses für den Arbeiter aufgeben muss.
Der gelernte Arbeiter kann heute Dank der geringeren
Baupreise, dem Sinken der Grundrente und der Ausdehnung der
elektrischen Bahnen sich leichter und billiger als noch vor
12 Jahren ein Haus kaufen. Dazu bringen die Warenhäuser
heute Möbel und andere Dinge frei ins Haus. Aber mit einem
Einkommen von unter 2400 Mark geht der Arbeiter dieser
Vorteile verlustig. Dagegen würden bei einem solchen Durchschnittseinkommen
unzweifelhaft die Ausgaben der Gemeinde für
Gerichts- und Gefängniswesen bedeutend sinken und die gesteigerte
Konsumkraft würde eine Nachfrage erzeugen, die die Industrie
auf ihrem Wege zum Fortschritt unglaublich beschleunigen
würde. So sollten die amerikanischen Gewerkschaften den Minimallohn
von 2400 Mark in den nächsten Jahren für jeden Mann zu
erkämpfen suchen. Das würde nicht nur eine Erfüllung der
Wünsche der Arbeiterschaft bedeuten, sondern auch darüber hinaus
eine Vermehrung des Wohlbefindens des ganzen Volkes, des
Volkswohlstandes, der nicht in den Palästen der Millionäre zum
Ausdruck kommt, sondern in der Lage der Millionen Bürger, die
das Mark und die Sehnen des Landes bilden.
15. KAPITEL.
Die Arbeitszeit.
Der schöne Erfolg der Organisation in Bezug auf die Hebung
der Löhne führt uns zu dem ebenso wichtigen der Verkürzung
der Arbeitszeit, vermittelst deren der vermehrte Ertrag erst genossen
werden kann. Auch hier handelt es sich nicht nur um
das einfache Freisein von der Arbeit, sondern um ein Gegengewicht
für die aufreibende, gefährliche Berufstätigkeit und um
eine Hebung der allgemeinen Bildung, des Selbstgefühls und des
Familienlebens.