Full text : Das Lebenswerk von Karl Marx

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Handwerk,  Fabrik,  Wirtschaft,  Betrieb,  Preis,  Grundrente,  Kapitalismus ­
  usw.
2.  Es  wird  eine  möglichst  große  Reihe  von  Kausalzusammenhängen ­
  in  der  Weise  gebildet,  daß  mittels  des  isolierenden  Verfahrens
die  Wirkung  bestimmter  Ursachen  (Motive)  konsequent  in  Gedanken
verfolgt  wird:  Preisbildung,  Grundrenten-,  Lohn-,  Profitbildung  usw.
3.  Es  wird  eine  tunlichst  große  Masse  von  Einzelphänomenen
in  Gedanken  zu  einer  Einheit  zusammengefügt  entweder  dadurch,  daß
sie  auf  einen  Zweck  (diese  auf  andere  usw.)  bezogen  werden:  etwa
Organe  des  Staats,  Funktionen  des  Handels  usw.  oder  auf  Motive
(diese  wieder  auf  andere)  zurückgeführt  werden:  etwa  die  Entstehung
der  modernen  Stadt  aus  den  Interessen  des  Kapitalismus  usw.
4.  Letztlich  werden  reale  Gestaltungslendenzen  auszuweisen  versucht ­
  in  der  Weise,  daß  regelmäßig  wiederkehrende  Massenerscheinungen
auf  eine  konstant  wirkende  Triebkraft  (etwa  das  Gewinnstreben  des
kapitalistischen  Unternehmers)  zurückgeführt  und  somit  (solange  dieselbe ­
  Triebkraft  weiter  wirkt  und  dieselben  Bedingungen  auch  sonst
erfüllt  sind)  als  auch  in  Zukunft  sich  fortsetzende  nachgewiesen  werden:
etwa  die  Verelendungstheorie,  die  Akkumulations-  oder  Konzentrationstheorie. ­
  das  „Gesetz"  der  fallenden  Lohn-,  der  fallenden  Exportquote ­
  usw.
Das  „Gesetz"  .  .  .  Womit  wir  dann  an  das  allerdelikateste
Problem  gerührt  haben,  das  die  Wissenswissenschaft  kennt.  Wiederum ­
  wird  in  der  verschiedenen  Bedeutung,  die  das  „Gesetz"  für
Natur-  und  Menschenwissenschaft  hat,  deren  Grundverschiedenheit
selbst  sich  deutlich  erkennen  lassen.
Die  Naturerforschung  gipfelt  im  Gesetz:  das  Gesetz  ist  die  Erkenntnis. ­
  Das  Gesetz,  das  heißt  also:  eine  mathematische  Formulierung, ­
  die  die  regelmäßige  Aufeinanderfolge  von  Naturvorgängen
            
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