Full text : Baugenossenschaften und der Berliner Spar- und Bauverein

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Druck  von  Leonhard  Simion  Nf.  in  Berlin  SW.

Es  ist  schließlich  noch  die  Frage  aufzuwerfen,  ob  es
nicht  angebracht  sei,  daß  der  Verein  auch  Heimatshäuser  für
junge  Männer  und  Mädchen  errichtet.  Ein  großer  Teil  der
Genossen  ist  unverheiratet  und  da  diese  nicht  eine  Familienwohnung ­
  brauchen  können,  so  müßte  der  Verein  in
anderer  Weise  für  die  Befriedigung  ihres  Wohnungsbedürfnisses ­
  sorgen.  Es  würde  die  Einrichtung  derartiger  Häuser
auch  eine  weitere  Stärkung  des  genossenschaftlichen  Lebens
bedeuten;  vielleicht  ließe  sich  dann  auch  das  geistige  und
sittliche  Leben  innerhalb  der  Genossenschaft  in  der  Weise
organisieren,  wie  es  in  den  englischen  und  amerikanischen
Naehbarschaftsgilden  geschehen  ist.  In  dieser  Weise  wird  der
Spar-  und  Bauverein  immer  mehr  sich  zu  einem  wichtigen
Faktor  der  sozialen  Reform  ausgestalten.
            
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