Full text : Baugenossenschaften und der Berliner Spar- und Bauverein

Wenn  wir  die  Rentabilität  der  fünf  älteren  Grundstücke
im  Jahre  1901  zusammen  berechnen,  so  ergeben  sich  folgende
Zahlen:
1901.
Buchwert  1  354  455,—  M.
Mietsertrag  ....  71  045,25  „  =  5,24  %  d.  Anlagewertes
Verwaltungskosten  =
24,80  %  der  Mieten  17  624,31  „  =1,30  %  v
Reinertrag  ....  53  420,94  M.  =  3,94%'  d.  Anlagewertes.
Die  6  Grundstücke  zusammen  hatten  1902  einen
Buchwert  von  ...  2  093  455,—  M.
Mietsertrag  .  .  -  .  115  681,65  „  =  5,52  %  d.  Anlage  wertes
Verwaltungskosten  =
22,50  y n  der  Mieten  26  032,19  „  =  1,24%'  „  ,,
Reinertrag  ....  89  649,46  M.  =  4,28  %  d.  Anlagewertes.
Die  Abschreibungen  des  Jahres  1902  erreichten  den  Betrag ­
  von  17  050,75  M.
Wenn  wir  von  den  Mietserträgen  außer  den  Verwaltungskosten ­
  auch  noch  die  Hypothekenzinsen  und  sonstige  Unkosten
abzielien,  so  erhalten  wir  die  Erträge,  mit  welchen  sich  das
eigene  Kapital  des  Vereins,  das  in  den  Grundstücken  festgelegt ­
  ist,  verzinst.

Die  folgende  Tabelle  enthält  diese  Reinerträge,  wie  sie
in  der  jährlichen  Bilanz  des  Vereins  verzeichnet  sind:

Grundstücke

1890
M.

1897
M.

1898
M.

1899
M.

1900
M.

1901
M.

1902
M.

Sickingen-Str.  8

2  285,43

2  042,72

1  920,51

2  301,12

2  685,53

2  530,32

3  203,81

Sickingen-Str.  7

3  656,88

2  657,18

2  173,19

2  676,66

3  126,04

2  606,76

2  592,88

Westend  .  .  .

—

—

1188,44

1  403,84

1120,17

1014,87

1  348,04

Schreiner-Str.  .

—

—

—

4  706,09

2  258,56

3  908,46

3  739,86

Mirbach-Strafse

—

—

—

—

17,08

1  746,08

687,24

Stargarder  Str.

—

—

—

—

4  976,77

—

—

Auf  den  ersten  Blick  scheint  es  sehr  gewagt,  wenn  nicht
verfehlt,  daß  der  Verein  die  ihm  anvertrauten  Geschäftsguthaben
und  Spareinlagen  in  seinen  Häusern  festgelegt  hat.  Wenn
man  aber  bedenkt,  daß  der  Verein  von  seinen  Genossen  eine
            
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