Full text : Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

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Millionen  und  erst  an  elfter  Stelle  Deutschland,  in  dem
nur  9,7  Millionen  Schafe  gezählt  sind.
Von  der  gesamten  Fleischproduktion  der  Erde,  die  nach
den  letzten  mir  vorliegenden  Zahlen  rund  15,2  Millionen  Tons
betrug,  nahmen  die  Vereinigten  Staaten  4,5  Millionen  oder
29,6  Proz.  in  Anspruch,  während  auf  Europa  9,4  Millionen
oder  61,7  Proz.  kommen.  Der  Rest  verteilte  sich  auf
Australien,  Argentinien  und  Canada.  Da  Europa  fünfmal
soviel  Einwohner  hat  als  die  Vereinigten  Staaten,  so  sind  —
bei  gleicher  Verteilung  des  Fleischkonsums  —  auf  den
eigenen  Bedarf  der  Vereinigten  Staaten  nur  2,3  Millionen
Tons  zu  rechnen,  und  2,2  Millionen  Tons  müßten  von  dort
exportiert  werden.  Dem  Verhältnis  der  beiderseitigen  Bevölkerungszahl ­
  kommt  die  Produktion  an  Milch,  Käse  und
Butter  hüben  und  drüben  etwas  näher,  denn  die  Molkerei-Erzeugnisse
  der  Vereinigten  Staaten  machen  nur  ein  Drittel
der  Molkerei-Erzeugnisse  Europas  aus.
Der  Gesamtertrag  des  Fischfangs  in  der  Welt  wird
auf  etwas  über  3  Millionen  Tons  angegeben.  Die  Vereinigten ­
  Staaten  liefern  davon  880  000  t  oder  28,7  Proz.,
Großbritannien  700  000  t  (22,8  Proz.),  die  skandinavischen
Länder  510  000  t  (16,6  Proz.),  Canada  240  000,  Rußland
220  000,  Frankreich  150  000,  Holland  120  000,  Italien
100  000,  Spanien  und  Portugal  90  000,  Deutschland  60  0001.
Ganz  Europa  hat  einen  Fischfang  von  1  950  000  t.
Eine  Zusammenfassung  der  vorangegangenen  Zahlen
ergibt,  daß  die  Vereinigten  Staaten  fast  den  vierten  Teil
—  23  Proz.  —  aller  landwirtschaftlichen  Produkte  erzeugen, ­
  während  auf  Rußland  etwa  15  Proz.,  auf  Deutschland ­
  und  Frankreich  je  12  Proz.  entfallen.  Der  Anteil
der  Vereinigten  Staaten  entspricht  nahezu  ihrem  Anteil
(25  Proz.)  an  der  in  Kultur  genommenen  Oberfläche.  Das
ist  nicht  bloß  ein  durch  die  Gunst  der  Verhältnisse
            
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