Full text : Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

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schließlich  Alaska  in  Frage  und  zwar  mit  Aussichten,  die
es  nach  einem  mir  vorliegenden,  von  autoritativer  Seite  ausgehenden ­
  Gutachten  mit  in  die  vorderste  Reihe  der
Petroleum  produzierenden  Distrikte  neben  Pennsylvanien
stellen  würden.
Neben  dem  Reichtum  an  Petroleum  ist  auch  schon
früher  von  mir  auf  die  überragende  Bedeutung  hingewiesen
worden,  die  die  Kohlenerzeugung  der  Vereinigten  Staaten
innerhalb  der  Weltproduktion  mit  einem  Anteil  von  etwa
33  Proz.  einnimmt.  Die  Hauptkohlenstaaten  sind  Pennsylvanien, ­
  das  fast  die  ganze,  jährlich  60  Millionen  Tons
überschreitende  amerikanische  Förderung  der  hochwertigen
Anthrazitkohle  allein  hervorbringt,  daneben  aber  auch  in
bezug  auf  die  Gewinnung  bituminöser  Kohle  weitaus  an
erster  Stelle  steht,  ferner  Illinois,  West-Virginia  und  Ohio,
demnächst  Alabama  und  Indiana.
Für  den  Kohlenabbau  bedient  man  sich  drüben  mit
großem  Erfolg  der  sogenannten  Schrämmaschinen.  Auf  Rechnung ­
  dieser  Maschinen  wird  auch  vielfach  die  besondere
Billigkeit  beziehungsweise  Konkurrenzfähigkeit  der  amerikanischen ­
  Kohle  gesetzt.  Wenn  jedoch  die  generelle  Verwendung
gleicher  Maschinen  im  deutschen  Bergbau  empfohlen  wird,  so
ist  man  nach  meinen  Informationen  nicht  zutreffend  berichtet.
Allerdings  hat  man  mit  der  Verwendung  jener  Maschinen  in
einzelnen  westfälischen,  schlesischen  und  auch  in  französischen ­
  Gruben  Versuche  gemacht,  die  befriedigend  ausgefallen
sind;  eine  Verallgemeinerung  ist  indessen  wegen  der  Verschiedenheit ­
  der  Flötzverhältnisse  nicht  durchführbar.  Die
Maschinen  selbst  bestehen  im  wesentlichen  aus  einem  langen
Stoßbohrer  oder  aus  einer  an  endloser  Kette  sitzenden
Schneide,  die  je  nach  der  Konstruktion  der  Maschine  mittels
komprimierter  Luft  oder  Elektrizität  in  schnell  stoßende
oder  gleitende  Bewegung  versetzt  werden.  Die  Schneidevor ­
            
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