Full text : Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

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Eine  hervorragende  demokratische  Zeitung  des  Westens
hatte  geraume  Zeit  nach  der  Abreise  des  Prinzen  Heinrich
an  die  Spitze  des  Blattes  die  folgende  bemerkenswerte
Äußerung  gestellt:  „Wenn  man  überall  in  Deutschland  von
der  gewaltigen  Macht  der  öffentlichen  Meinung  in  den  Vereinigten ­
  Staaten  etwas  mehr  als  einen  höchst  oberflächlichen
Begriff,  wenn  man  Gelegenheit  gehabt  hätte,  den  Umschwung
zum  Guten,  wie  wir  ihn  hier  beobachten  konnten,  kennen
zu  lernen,  so  würde  man  schwerlich  zu  bestreiten  gewagt
haben,  daß  in  der  Tat  der  Besuch  des  Prinzen  Heinrich
bereits  günstige  Folgen  für  die  wechselseitigen  Beziehungen
gehabt  hat.  Als  erste  sichtbar  in  die  Augen  fallende  Folge
darf  schon  jetzt,  ohne  die  Sache  optimistisch  anzusehen,  als
Tatsache  bezeichnet  werden,  daß  es  in  Zukunft  sehr  schwer
halten  dürfte,  die  gegenseitigen  Beziehungen  durch  Verleumdungen ­
  wieder  so  zu  trüben,  wie  das  früher  der  Fall  gewesen
ist.  Und  das  ist  schon  ein  ungeheurer  Vorteil!“
Hierauf  bezugnehmend,  schloß  ich  meinen  Bericht  mit
den  Worten:  „Daß  der  Umschwung  von  Dauer  sein  möge,
ist  sicherlich  der  innigste  Wunsch  aller  derer,  denen  in
Amerika  wie  in  Deutschland  das  Wohl  der  Gesamtheit  am
Herzen  liegt.  Sie  haben  hier  unsern  Prinzen  lieb  gewonnen
um  seiner  selbst  willen;  sie  haben  ihn  aber  besonders  deswegen ­
  lieb  gewonnen,  weil  sie  seinen  Bruder  aufrichtig  und
wahr  in  ihr  Herz  geschlossen  haben,  den  sie  —  und  das  ist
die  größte  Bewunderung,  die  ein  Amerikaner  zollen  kann  —
zugleich  als  »the  greatest  business  man  of  the  world«  verehrungsvoll ­
  rühmen.“
            
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