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Wo das nicht der Fall war und ist, verschuldete und
verschuldet es teilweise die Sprödigkeit der Materie selbst,
teilweise die Unvereinbarkeit des Groß- und Maschinen
betriebes mit intimer und individueller Behandlung, die
mancher Gebrauchsgegenstand verlangt. Es hat eben nicht
überall, wie dies der Wunsch der Trustpromotoren war, das
individuelle Bedürfnis sich in eine uniforme Nachfrage ge
schickt. Daher hat sich auch nicht in jedem Falle das trans
atlantische Prinzip derMassenproduktion verwirklichen lassen,
das in erster Reihe damit rechnet, daß solche Uniformität in
dem gewaltigen, nach Sprache, Sitten, Gebräuchen, Anschau
ungen, Gewöhnungen einheitlichen Volkskörper der Vereinig
ten Staaten bereits vorhanden sei, und daß sich in gewissen
Grenzen eine Amerikanisierung des Geschmacks werde er
reichen lassen. Bedingungslos freilich muß man zugestehen,
daß die Mehrzahl der Trusts vorbildlich bemüht gewesen
ist, in allen ihren Betrieben ökonomische Verbesserungen
durch die Verwendung der besten Instrumente undMaschinen,
ohne Rücksicht auf die Kosten, herbeizuführen. Die
tatsächliche Beherrschung der Marktlage durch die Trusts
steigert sich noch dadurch, daß sie innerhalb von Kar
tellen, die sie mit den nicht zu ihnen gehörigen Groß
betrieben des gleichen Gewerbszweiges eingehen, den ge
schlossensten, stärksten und daher einflußreichsten Macht
faktor darstellen.
Die Trustbildung als solche ist indessen wirtschaftlich
da abzuweisen, wo sie sich auf Gebiete erstreckt, die
ihrer Natur nach zur Organisierung in Trusts überhaupt
nicht geeignet erscheinen — wo also weder eine erhebliche
Mehrleistung noch eine erhebliche Verwaltungsverbilligung
erzielt werden kann. Dazu rechne ich in vorderster Reihe
Schiffahrtstrusts.
KeineVereinigung von noch sovielenSchiffen undSchiffs-