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fast unerörtert. Da, wo es geschieht, wird die Materie
nur ganz oberflächlich gestreift. Er spottet über die
englischen Arbeiter, die nur ihrem Klassenbewußtsein
folgen, indem sie der Arbeitslosigkeit durch Verminderung
der Arbeitsleistung des einzelnen begegnen zu können
glauben, während doch die Durchführung dieses Prinzips
die allgemeine Arbeitsgelegenheit mindert. In diesem Geiste
der englischen Arbeiterschaft erblickt er sogar einen der
Hauptgründe für die Überlegenheit Amerikas über das
„Mutterland“. Daß aber die amerikanische Arbeiterschaft
genau der gleichen Ansicht sehr vernehmbaren Aus
druck gegeben, daß sie ganz aus denselben Erwägungen
heraus die Akkordarbeit mit den äußersten Mitteln bekämpft
hat und neuerdings auch gegen das Lohnprämien-System
energisch Front zu machen versucht, das wird in
diesem Zusammenhang mit Stillschweigen übergangen.
Herr Vanderlip weiß es aber recht gut; denn an einer
früheren Stelle, an der er, und zwar ebenfalls im Hinblick auf
England, die „Beschränkungen, welche die Arbeiterkörper
schaften der Tagesleistung eines Arbeiters auferlegt haben“, er
wähnt, bemerkt er zutreffend: „Diesem Geist sind wir häufiger
in unserm eigenen Lande begegnet, und dies kann, wenn er
folgreich fortentwickelt, unseren Fabrikanten sehr schnell den
Boden entziehen.“ Diese und noch einige wenige allgemeine
Andeutungen stellen alles dar, womit sich der Autor über
das gewaltige Problem der amerikanischen Arbeiterfrage
vernehmen läßt. Er gedenkt fernerhin auch nicht mit einem
einzigen erklärenden oder aufklärenden Wort der Trust
bildungen, weder in ihrer ursprünglichen noch in ihrer jetzigen
Form, weder in ihren Ursachen noch in ihren Wirkungen.
Für die von ihm betonte Überlegenheit und für die „bei er
höhter Arbeit und intensiver Ausnutzung aller Vorteile“ in
Aussicht genommene „dauernde Vorherrschaft“ der Ver