Full text : Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

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wenn  erforderlich,  zu  einer  allgemeineren  Einschränkung  der
Produktion  übergehen  würde,  wie  man  solches  in  mäßigen
Grenzen  schon  in  bezug  auf  Kohle  und  Eisen  —  hauptsächlich
wohl  infolge  übertriebener  Forderungen  der  Arbeiter  —  während ­
  der  zweiten  Hälfte  des  Jahres  1903  getan  hat.  Allerdings
bleibt  die  amerikanische  Industrie  ins  Große  gerichtetund  strebt
nach  Leistung  gewaltiger  Arbeit.  Es  zeigen  sich  aber,  selbst
wenn  die  nach  dem  seitherigen  beispiellosen  Anwachsen  eingetretene ­
  Verminderung  des  Konsums  eine  Zeitlang  anhalten
oder  gar  mit  Nachdruck  zunehmen  sollte,  für  eine  nicht  ferne
Zukunft  Aufgaben  von  solchem  Belang,  daß  an  ihrer  Durchführung ­
  sogar  die  Betriebsstätten  anderer  Nationen  teilnehmen ­
  könnten:  Das  transpazifische  Kabel,  das  das  Festland
der  Union  über  Honolulu  mit  China  und  den  Philippinen
verknüpfen  soll,  ist  im  Werke.  Die  panamerikanische  Eisenbahn-Gesellschaft, ­
  die  einen  Schienenweg  von  New  York
bis  Buenos  Ayres  legen  will,  ist  begründet.  Das  Marineamt
in  Washington  hat  100  Millionen  Dollars,  teilweise  zum  Bau
von  Turbinen-Spähschiffen,  verlangt.  Der  Isthmus-Kanal
wird  auf  der  einen  oder  andern  Trace  in  Angriff  genommen
werden.  Amerikanische  Regsamkeit  kann  auf  die  Ausgestaltung ­
  amerikanischer  Verhältnisse  gerichtet  bleiben  und
darin  auf  absehbare  Zeit  hinaus  volles  Genügen  finden.
Neben  denen,  die  von  einer  zersetzenden  Reaktion
sprechen,  die  dermalen  die  Märkte  der  Union  heimsuche,
gibt  es  andere,  die  für  das  Jahr  1904  die  Krisis  Voraussagen. ­
  Sie  stützen  sich  dabei  auf  ihr  subjektives  Empfinden ­
  über  die  Fortdauer  utid  Zuspitzung  augenblicklicher ­
  ökonomischer  Erscheinungen  und  zudem  auf  gewisse ­
  Analogien  aus  der  Vergangenheit.  Im  Hinblick  auf
die  bevorstehende  Präsidentschaftswahl  erinnern  sie  an
die  Erregung,  die  gewöhnlich  Präsidentschaftswahl  -  Kampagnen ­
  mit  sich  bringen,  und  an  den  Kampf  der  Parteien,
            
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