Full text : Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

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Große  Verhältnisse  zeigen  sich,  wie  bekannt  und  bereits
von  allen  Seiten  besprochen,  in  der  Eisen-  und  Stahlindustrie. ­
  Sie  hatte  inländische  Aufträge  in  erdrückender
Fülle,  und  es  schien  gar  nicht  übertrieben,  wenn  von  einer
„förmlichen  Panik  der  Käufer“  gesprochen  wurde.  Für  die
hauptsächlichsten  amerikanischen  Eisenbahnen,  deren  Einnahmen ­
  im  vergangenen  Jahre  rund  1400  Millionen  Dollars
betrugen,  136  Millionen  mehr  als  im  Jahre  zuvor,  handelt  es
sich  nicht  nur  darum,  neue  Linien  zu  bauen,  es  müssen,
wie  schon  in  dem  vorigen  Abschnitt  angedeutet  wurde,  auch
die  vielfach  veralteten  Schienenstränge  erneuert  oder  umgestaltet ­
  werden.  Eine  große  Zahl  wichtig  gewordener  Nebenlinien ­
  und  Lokalbahnen  sollen  normalspurig  ausgebaut
werden;  auf  einer  Länge  von  Tausenden  von  Meilen  werden
die  leichten  Schienen,  entsprechend  den  Anforderungen  der
schweren  modernen  Lokomotiven  und  Güterwaggons,  durch
schwere  Standardschienen  ersetzt.  Auch  für  Brückenbau
und  Eisenbahnmaterialien,  namentlich  aber  für  Lokomotiven
und  Cars  ist  der  Bedarf  außerordentlich,  und  daher  scheint
es  glaubhaft,  wenn  versichert  wird,  daß  die  einschlägigen
Werke  auf  lange  Zeit  hinaus  im  Heimatland  mit  gewinnbringender ­
  Arbeit  versorgt  sind.  Nicht  weniger  stürmisch
und  großartig  äußert  sich  die  Nachfrage  für  die  Materialien
der  verschiedenen  Baugewerbe.  Konstruktions-  und  Fassoneisen ­
  aller  Art  werden  dringend  begehrt,  und  alte  Lieferungen
sind  seit  Monaten  im  Rückstand.  Im  Westen  stocken  tatsächlich ­
  die  Bauten  seit  Monaten,  weil  die  Eisenlieferungen
ausbleiben.  Auf  diese  Weise  wird  die  Produktion  von  Eisenund
  Stahlfabrikaten  innerhalb  der  Vereinigten  Staaten  selbst
einen  willigen  und  lohnenden  Absatz  behalten  und,  soweit
bis  jetzt  übersehen  werden  kann,  zunächst  von  scharf  unterbietendem ­
  Wettbewerb  auf  den  Weltmärkten  absehen.  Und
dazu  vergegenwärtige  man  sich,  daß,  während  der  Roheisen ­
            
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