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wirtschaftlichen Rüstung der Vereinigten Staaten wahrzunehmen.
Es konnte mir nicht entgehen, wie die oligarchische
und fast autokratische Zusammenfassung der industriellen
Produktion mit deren Verbilligung zugleich und zumeist
auf wesentlichen Gewerbsgebieten eine Art Eintönigkeit
schafft, die zu der natürlichen und auf die Dauer nicht zu
unterdrückenden Mannigfaltigkeit des Geschmacks und der
Geschmacksanforderungen in unüberbrücklichem Gegensatz
steht. Denn die Zusammenfassung aller Kräfte in der Form
der Einregimentierung erschlägt das individuelle Leben, das
nach einem unausgesetzten Wettbewerb auch im eigenen
Lande verlangt. Während bei vielgegliederter und in ihren
Teilen selbständiger wirtschaftlicher Betätigung eine gesunde
Selbstsucht wenigstens einem Teil der gewerblichen
Leiter frische Regsamkeit erhält oder verleiht, kann die
ganze Industrie eines Landes erschlaffen, wenn ein unglücklicher
Zufall es fügt, daß die jeweilig mit der intellektuellen
Führung betrauten wenigen Personen ausscheiden, minderwertig
sind oder im Nachlassen ihrer Kräfte minderwertig
werden, oder durch eine fehlgehende Beurteilung der Verhältnisse,
die auch dem Klügsten einmal begegnen mag, die
Industrien selbst auf einen falschen Weg instradieren. Hieran
reiht sich, daß bei der in den Vereinigten Staaten allgemein
üblichen und in dem vorigen Abschnitt besprochenen
Finanzierung die geschaffenen Werte, so zu sagen, vielfach
nur kapitalisierte Promessen darstellen; dadurch wird,
bei der gigantischen Ausdehnung, die in Frage kommt, im
Fall einer längeren Stagnation und des hierdurch bedingten
Wertrückgangs dieser Promessen, der Wohlstand des Landes
gefährdet. Wohl ist die Industrie der Vereinigten Staaten
durch die jetzige und voraussichtlich auch noch geraume
Zeit anhaltende, außerordentlich gesteigerte Nachfrage des
heimischen Marktes in hohem Maße angespornt. Allmählich