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Landwirtschaft zu dienen. Ebenso müßte der weitere Aus
bau der Schienenstraßen und je eher je lieberdie Ausgestaltung
des Netzes der Wasserwege in Angriff genommen werden.
Beides würde Boden- und Gütererzeugnisse den heimischen
Verbrauchsstätten vorteilhaft näherrücken. Und alles dies
wird seinen vollen Wert erst dann erhalten, wenn im Sinne
der wirtschaftlichen Weltpolitik unseres Kaisers der freien
Entfaltung ökonomisch gesunder Kräfte nirgends hemmender
oder bevormundender Zwang angelegt wird, we'nn, wie
in den Vereinigten Staaten, das Neue nicht mit Mißtrauen
betrachtet wird, bloß weil es neu und darum ohne
„Vorgang“ ist, wenn man bei der Behandlung auch
wirtschaftlicher Angelegenheiten — um in der Sprache
der Beamten-Bureaukratie zu reden — nicht immer nach
„Similia“ sucht.
Hierauf dürfte grundsätzlich mehr Gewicht zu legen
sein als auf eine etwaige, selbstverständlich wesentlich
modifizierte, Übernahme des amerikanischen industriellen
Trustwesens. Immerhin sollte man in Erwägung ziehen, ob
und inwieweit es tunlich wäre, auch hier das Gute zu über
tragen und zugleich das Ungesunde oder Diskreditierende
auszuscheiden. Gerade die Fortschritte, die wir gemacht
haben, legen uns die Verpflichtung auf, zur Sicherung dieser
Fortschritte und zu deren dauernder Weiterführung im Wett
bewerb auf den Weltmärkten, allen Einrichtungen und
Organisationen, die anderwärts in Wirksamkeit sind, strenge
Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei soll von phantastischen
Zukunftsplänen gar nicht die Rede sein! Liegen doch bei uns
die ursprünglichen allgemeinen Voraussetzungen günstiger.
Langsam, stetig und zielbewußt, niemals sprunghaft, zuweilen
intermittierend — wenn auch wir uns einmal übernommen
hatten —, haben wir uns aus Kleinem heraus fortentwickelt,
ohne daß ein krasser Hochschutzzolltarif das plötzliche