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nische Export dorthin sich mehr als verdreifacht. Ähnlich
lägen die Verhältnisse in Portoriko, noch günstiger auf den
Philippinen.
In Baumwollfabrikaten, Faserwaren, Seidenwaren und
Chemikalien sei die Einfuhr in stetigem Wachsen. Es
handle sich hierbei und bei Eisen- und Stahlwaren, bei
Leder und Lederwaren sowie bei Chinawaren um einen
Betrag von über 200 Millionen Dollars, die auswärtige
Fabrikanten aus dem amerikanischen Markt ziehen, und für
die die Fabrikanten Amerikas in den Wettbewerb eintreten
sollten. Der Blick auf die Vergangenheit und das gegen
wärtig Erreichte gebe Austin die Zuversicht, daß in Zukunft
der auswärtige Absatz der Union sich immer mehr ausdehnen
und der heimische Markt immer vollständiger sich selbst ver
sorgen werde. Auch darauf müsse das Streben gerichtet sein,
daß die Amerikaner nicht mehr fremden Schiffsgesellschaften
Millionen für die Beförderung ihrer Waren zahlen, daß
überall die amerikanische Flagge die amerikanischen Waren
geleite.
Die wirtschaftliche Blüte Amerikas habe das Aufblühen
anderer Staaten nicht beeinträchtigt, das Wachstum des ameri
kanischen Vermögens das Wachstum des Besitzes anderer
Staaten nicht gehindert. Noch seien die Vereinigten Staaten
nicht zur Schuldenfreiheit gelangt, noch seien sie nicht zum
Kreditgeber der übrigen Welt geworden. Das aber sollten
sie werden. Und der zunehmende Reichtum solle auf
immer neue Unternehmungen verwendet werden, deren
Ertrag eine bessere Bezahlung der Arbeit und eine höhere
Lebensführung für alle gestattet.
. Mit der Begeisterung eines Sehers kündet dann Austin
„the future of american commerce“ wie folgt: „Vor
meinem geistigen Auge sehe ich eine große, wunderbare
Entwicklung, weit größer als die, vor der die Welt