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Partei aufkomtnen. Trotzdem gelangte aber damals T^i-65,
als grosse Unzufriedenheit, allerdings auc c Radikalen
Gründen bestand, eine sehr grosse Mehrheit t on g t - errsc haft
Freisinnigen im preussischen Abgeordnetenhause z Re W
und es ist damals zu den stärksten Konflikten
1Un ^ DieseT Beispiel zeigt, dass selbst ein derartiges Ivlassenwahlrecht
starken Ungerechtigkeiten gegenüber nie i rP rhtes
wird, und wir riskieren, dass wir trotz dieses Klassenwahlrechtes
auch in Sachsen noch Sozialdemokraten in ccn an
kommen, und wenn auch der eine oder andere mcr s ’
riskieren wir aber sogar, dass wir auch eine Me r e .
Richtung bekommen, die wir nicht wollen, und dass w
den Grund zur Unzufriedenheit bestehen lassen. . ,
Wenn schliesslich immer betont worden ist, dass 11
Ersten Kammer der Grundbesitz auch deswegen vei re ^
sein müsste, weil er etwas Stabiles sei, so ist das auc 1 cm
Schlagwort, das für unsere Verhältnisse absolut nicht me r 1
dem Masse zutrifft, wie es früher zugetroffen haben mag. ^
Ich gebe zu, dass der frühere Grundbesitz, der wemg
wechselte und nur schwer wechseln konnte, eine andere Bedeutung
hatte, als der heutige, und vor allen Dingen, dass die Indus ne,
soweit sie damals überhaupt bestand, doch noch nicht so ge
festigt war, dass sie als besonders stabil bezeichnet werden onn •
Aber heute ist das ganz anders.
Ich will absehen von den vielen Industrieen, wecie 5 1
juristische Gesellschaftsform haben, den Aktiengesellscra e ,
den Gesellschaften mit beschränkter Haftung, denn, solange sie
gut geleitet werden, müsste ihnen gewissermassen em ewige
Leben beschieden sein, da sie nicht von einzelnen Mensc en
abhängen und nicht davon abhängen, ob jemand einen Nac '
kommen hat. Aber auch Privatunternehmungen, die nicht 1,1
juristische Form gekleidet sind, sind jetzt oft stabiler als früher.
Wenn Sie sich solche Gebäudekomplexe denken, wie sie
ganz spezialisiert für die einzelnen Industrieen hergestellt worden
sind, sodass sie für andere Industrieen gar nicht benutzt werden
können, so wird man nicht plötzlich sagen können: «Wir
wollen morgen dauernd schliessen!“, das ist ja gar nicht möglich,
es muss ein solches industrielles Etablissement bestehen
bleiben, selbst wenn es einmal ein Jahr ausser Betrieb bleibt.
Glauben Sie vielleicht, dass ein Etablissement, wie die
grosse Sebnitzer Papierfabrik, die vielleicht in dieser Beziehung
am aller ungünstigsten daran gewesen ist, vom Erdboden verschwindet,
dass das ein Nichts wird? Es wird stets bestehen
bleiben und immer wieder in irgend einer Form weiter bestehen,
und insofern möchte ich meinen: