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Anlagen zu errichten, außerdem die Kriegsrüstung des Landes zu ver
bessern.
Nächst der Betrachtung des auswärtigen Handels im allgemeinen
gilt es jetzt zu erforschen, welcherlei Produkte die japanische Landwirt
schaft und Industrie herstellen. Leider läßt in dieser Beziehung die
japanische Statistik manches zu wünschen übrig, immerhin seien die
folgenden Angaben hier gebracht. Es betrug im Jahre 1902 der
Gesamtwert der hauptsächlichen Agrarprodukte nach heutiger Preis
berechnung in Millionen Uen:
a. Eigene Agrikulturerzeugnisse:
Millionen Den
Reis 445.4
Mugi (Gerste, Weizen, Roggen) 124.0
Bohnen 35.9
Andere Ackerfrüchte 153.8
Stroh 86.9
Rohprodukte für die Seidenfnbrikation:
Cocons 93.6
Eier von Seidenspinnern 3.8
Maulbeerzweige und Seidenraupenstren 7.9
Tee 9.0
Viehzuchtprodukte:
Lebendvieh (Rind, Pferd, Schaf, Schwein) ... 4.9
Schlachtvieh 12.5
Wert des durch Krankheit gefallenen Viehes . . . 0.2
Molkereiprodukte (Milch, Butter, Käse) .... 4.1
Stapeldünger 23.6
Geflügel und Eier 17.2
Insgesamt: Millionen Den 1023.5
l>. Forstprodukte 1901.
Über die Forstprodukte fehlt es in Japan bisher an einer ein
schlägigen Statistik, besonders über die Privatforsten. Man besitzt
vorläufig nur eine ziemlich zuverlässige Statistik über die Erzeugnisse
der kaiserlichen und der Staatsforsten. Im Jahre 1901 werteten diese
Produkte:
ans Staatsforsten 2.1 Millionen Den
aus kaiserlichen Forsten 1.1 „ „
Da jedoch die privaten Forsten sich erheblich besserer finanzieller
Zustände erstellen, so ist es ohne Zweifel, daß dieselben, trotz ihres ge-
geringeren Flächenareals, beträchtlich mehr Produkte abwerfen und an
den Markt bringen, als dies bei den staatlichen und kaiserlichen Forsten
die Statistik zeigt.