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wieder auf. Dieser verdient, ausführlich wiedergegeben zu werden,
um zu zeigen, wie viele Hoffnungen der Vorschlag, in Mailand
die erste italienische Arbeitskammer zu errichten, erweckte.
„Der Weg, der seit 30 Jahren bis jetzt, auch bei uns in Italien, gemacht
wurde," so heißt es in dem zitierten Artikel, „ist lang". „Aber wieweit
sind wir noch davon entfernt, die Stellung zu erreichen, die sich in materieller
und moralischer Hinsicht die Arbeiter der anderen freien Völker geschaffen haben!
Das sind die Gedanken, die vor uns auftauchen, wenn wir von der Eröffnung
der Arbeitskammer in Marseille lesen. . . . Was sind denn diese Arbeilsbörsen?
wird uns der Leser fragen. ... Und wir werden ihm in gedrängter
Weise einen Begriff von dieser Einrichtung geben, um ihm zu zeigen, wie
viele und welche Mittel der Arbeiter zur Verfügung hat, um seine Emanzipation
zu erreichen, wenn er es nur ernstlich will. Die Arbeitsbörse ist
dasselbe, was die Handelsbörse für die Kaufleute, Industriellen und Kapitalisten
ist: Ein geschlossener, gedeckter Raum, wo die Arbeiter sich vereinigen,
um Beschäftigung zu suchen und ihre Interessen zu verteidigen, Abschlüsse
und Verträge mit den Unternehmern zu unterzeichnen, wenn diese sich an sie
wenden, sobald die Bedürfnisse ihres Handels oder ihrer Industrien es erfordern.
Der Arbeitsnachweis ist vollkommen kostenfrei und das ist das beste
Mittel zur Abschaffung der Nachweisbureaus. ... An der Arbeitsbörse werden
die Arbeiter die Mittel finden, um, wenn auch nicht mit gleichen, so doch
wenigstens mit gesetzlichen Mitteln den Kampf mit dem Kapital aufzunehmen
und zu gleicher Zeit auf dem Boden der Vertragsfreiheit zu stehn....
Die erste Sorge der Arbeitskammern ist es, zur Lösung der sozialen Frage
beizutragen, indem sie zur Gründung von Gewerkschaftskammern bei allen
Verbänden, die sie noch nicht haben, mithilft. Sie wird sich bemühen, alle
Schwierigkeiten des Problems der Arbeit zu beseitigen, namentlich die in
bezug auf ihre Dauer, ihre Bedingungen und vor allem ihre Entlohnung.
Ein anderer Zweck ist der, ein möglichst vollkommenes Zusammenwirken von
Kapital und Arbeit zu sichern, indem sie die Zahl und die Dauer der Streiks
vermindert und die produktiven Kräfte mehr ihrem eigentlichen Ziel anpaßt.
Viele Vorteile werden es sein, die die beiden Faktoren der Produktion, Kapital
und Arbeit, vom guten Funktionieren der Arbeitskammer haben werden.
Wenn nur endlich einmal die Kapitalisten die Frage begriffen, wie sie die
Arbeiter begreifen! Dann wird die Arbeitsbörse eine gedeihliche Zukunft vor
sich haben."
Das Zitat ist ein wenig lang, aber wir haben der Versuchung
nicht widerstehen können, die hervorragendsten Stellen
aus dem Artikel des „lllxo^rako« wiederzugeben, um zu zeigen,
welche Gedanken im Jahre 1889 bei dem intelligentesten Teile