Full text : Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Bestimmung  der  Phosphorsaure.

153

10—12  Stunden  stehen  gelassen,  sodann  filtriert,  mit  2  / 0 -i§ em  m
gewaschen,  geglüht  und  gewogen.  w  7W eck-2.
  Oder  statt  Zitronensäure  und  Ammoniak  setzt  man  nach  .  ^  /u
mäßig  50  ccm  fertiger  Zitratlösung  (Lösung  No.  Flüssigkeitein,  rührt
kühlen,  tropfenweise  2o  ccm  Magnesiamixtur  in  <  innerhalb  der  nächsten
30  Minuten  in  einem  Becherglase  aus,  filtriert  so  or  wäscht  wie  oben  mit
2  Stunden  durch  einen  Gooch-  oder  Neuhauer-Tiegel  und  nascht
2%-igem  Ammoniak  aus.  als  p  Stunde
3.  Auch  kann  man  nach  Böttcher  zu  50  cc m  der•nicht  läng  ng
gestandenen  Phosphatlösung  direkt  50  ccm  Zitrat-Mag
No.  12c)  zusetzen  und  wie  unter  1.  verfahren.  .  ,  landw.
Letzteres  Verfahren  Ne.  3  ist  zurzeit  Ve“  ei
Versuchs-Stationen  als  allgemein  empfehlensnt
Anm.  1.  Bei  Fällung  der  Phosphorsäure  nach
dem  Zitratverfahren  geht  stets  etwas  und  um  so  mehr
Kalk  mit  in  den  Niederschlag  über,  je  reicher  ie
Lösung  an  Kalk  ist.  Für  gewöhnlich  hat  indes  dieser
Umstand  keinen  Einfluß  auf  das  Ergebnis,  d.  h.  aut
den  aus  dem  gewogenen  Niederschlag  berechneten
Phosphorsäuregehalt,  weil  dafür  eine  entsprechende
Menge  phosphorsaures  Ammonmagnesium  in  Bosun
Weiht.  Bei  kalkreichen  Düngerlösungen,  wie  z.  ß-Thomasphosphatmehl,
  kann  dieser  Fehler  indes
ein  merklicher  werden,  weshalb  man  solche  Phosphate
zweckmäßig  mit  Schwefelsäure  aufschließt,  wodurch  2£)
ein  großer  Teil  des  Kalkes  als  Gips  ausgeschieden  wird.  rlchtun g  für  Phosphorsäure-Anm.
  2.  Bei  Gegenwart  von  Mangan  findet  Trocuen  NiederscUäge .
man,  wie  A.  Stutzer  angibt,  nach  dem  1 ^ ra
verfahren  etwas  zu  niedrige  Ergebnisse;  dl f e J  Menge  voll  Magnesiamixtur
Fehler  läßt  sich  aber  durch  Zusatz  einer  etwas  -
Vermeiden.  ,  .  Beacht uiig  der  vorstehend  angegebenen
Im  übrigen  ist  das  Zitratverfahren,  unter  .
Gesichtspunkte,  eben  so  einfach  als  zuverlässig.  m äßig  auch  hier  des  Neuhauer-Für
  die  Filtration  bedient  man  sich  sehr  zweckmau  g
sehen  Tiegels.  _  ,  k ann  man  sich  zweckmäßig  der  von
Anm.  3.  Zum  Ausr(ihren  des  Ni® der8n welche  sich  nach  hiesiger  K'^ichtung
K-  Stutzer  angegebenen  Rührvorrichtung  )  tl „itnn‘>'Swassor  treiben  läßt;  Fig.  2  ■
mittels  einer  Lahoratoriumsturbine  durch  Druc F’ eitU " g s 9 ^ tet  z  Wasser-Zufluß,  a  Wasserveranschaulicht
  den  Gebrauch  dieses  Buhrapparat  •  tab  Der  Apparat  wird  auch  in
Abfluß,  B  Becherglas,  g  Glasstab,  k  Kiemme  für  Zufluß . Einr ichtung  angefertigt.
Kreisform  für  12  Bestimmungen  und  mit  sei  angefertigt,  bei  welchem  die  leicht
G -  Fuchst  hat  einen  Eührapparat  ähnliche!  1  welche  die  Bewegung  übertragen,
unwirksam  werdende  Schnur  durch  kleine  Zahnradchen,
ersetzt  ist.  .  ßnoch .  0 der  Neubauer-Tiegel  filtrierten
Anm.  4.  Zum  Vertrocknen  des  nU enbe 8timmungen  von  Phosphorsaure  ler
Niederschlages  kann  mau  sich  besonders  bei  Ma  Diese lbe  besteht  aus  einem  eisernen
obenstehenden  Heizvorrichtung*!  (Fig.  25)  bedienen.
P  Perhardt-Bonn  oder  Jul.  Schäfer-Bonn  bezogen
*)  Die  Vorrichtung  kann  von  G.  G
Werden.
2 )  Chem.-Zeitung  1897,  21,  372.  Fr  Hugershoff  in  Leipzig  au-8
 )  Die  Trockenvorriohtung  wird  von  ei
gefertigt.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.