Mikroskopische Untersuchung. Sau- und Feldbohne. Linse.
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breiten Porenkanälen zwischen den leistenförmigen Verdickungen versehen. Die
Säulenzellen (Tangentialansioht 2 d e f in Fig. 97) erscheinen wie diejenigen der
Erbse in der Tangentialansicht 3-fach konturiert. Das großzellige Keimlappengewebe
wird von einer Oberhaut bedeckt, deren tangential gestreckte Zellen abweichend
von denen anderer Leguminosen in der Tangentialansicht eigentümlich wellig
konturierte Begrenzungsfläehen zeigen. Die Kotyledonen führen Stärke.
Fig. 97. Saubohne. (Vergr. 200.)
Querschnitt.
l Palissadenzellen, 2 Säulenzellen, 3 Parenchym,
4 innere Oberhaut der Samenschale, 5 Oberhaut der
Kotyledonen, 6 Kotyledonengewebe, a Cuticula, b Lichtlinie.
Tangentialansichten zu den entsprechenden
Nummern des Querschnittes.
c im unteren Teil
durchschnittene Palissadenschicht,
d unterer, e oberer, f mittlerer
Teil der Säulenschicht.
Linse.
Die Linsen (Ervum Lens L.) werden noch seltener als Bohnen auf Mehl verarbeitet;
man begegnet daher ihren Abfällen kaum; sie werden meistens im ganz
reifen Zustande genossen.