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Futtermittel.
kennzeichnend die in der Fruchtwand verlaufenden Ölstriemen (o Fig. 132) und das
Endosperm. Für Pimpinella kommt noch als besonders kennzeichnend hinzu, daß die
Epidermiszellen sehr häufig zu kleinen, einzelligen, warzigen Härchen ausgewachsen
sind (Fig. 133, S. 365). In der auf die Epidermis folgenden Parenchymschicht, dem
Mesokarp, verlaufen vertikal und zwar
unter den Rippen die Gefäßbündel, unter
den Tälchen die Ölstriemen. Letztere sind
bei Pimpinella Anisum in großer Anzahl
vorhanden, jedoch nicht sehr weitlumig.
Dieselben anastomosieren zuweilen und sind
von einem besonderen Bekleidungsgewebe,
dem Endothel, umgeben (Fig. 133, S. 365).
Nach innen schließt die Fruchtwand
mit einer einzelligen Schicht auffallend
großlumiger Zellen als Innenepidermis (Fig.
134) ab.
Fenchel, Foeniculnm offlcinale All.
Die von ätherischem öl befreiten Rückstände vom Fenchel werden wie die
von Anis verwendet.
Im Gegensatz zu Pimpinella Anisum durchzieht unter jedem Tälchen das
Mesokarp nur ein großer, elliptischer Ölgang (Fig. 135).
Fig. 135. Fig. 136. Fig. 137.
Fenchel nach Tschirch. Quer- Fenchel nach Tschirch. Fenchel nach Tschirch.
schnitt durch eine Yitta. Zellen aus der Fruchtschale Schematische Darstellung; von
mit Netzleistenverdickungen, innerer Oberhaut und Fruchtwandparenchym
in Verbindung.
Die Epidermis zeigt nichts Auffallendes; sie ist einschichtig; Haarbildungen
kommen nicht vor.
Das Parenchym des Mesokarps ist nicht überall von gleichmäßiger Beschaffenheit.
Das um die Ölgänge gelegene ist zartwandig und tiefbraun gefärbt, während
das die Gefäßbündel einschließende Parenchym derbwandig und farblos ist. Dasselbe
ist durch ungewöhnlich breite Poren ausgezeichnet, welche in der Nähe der
Gefäßbündel so nahe aneinander gerückt sind, daß die Zellen fast netzartig verdickt
erscheinen (Fig. 136). Ferner ist für eine Differentialdiagnose die innere Oberhaut
der Fruchtschale von großem Werte (Fig. 138, S. 367). Kennzeichnend für gemahlenen