Full text : Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Speisefette  und  -öle.

den  Stutzen  E  und  den  daran  angebrachten  Schlauch  ab.  Die  beiden  Glasprismen  und
das  Quecksilbergetäß  des  Thermometers  werden  durch  das  -warme  Wasser  erwärmt.
Durch  geeignete  Stellung  des  Quetschhahns  regelt  man  den  Wasserzufluß  zu  dem
Heizkessel  so,  daß  das  aus  E  austretende  Wasser  nur  in  schwachem  Strahle  ausfließt  und
daß  bei  Verwendung  des  gewöhnlichen  Thermometers  dieses  möglichst  nahe  eine  Temperatur
von  40°  anzeigt.

b)  Aufbringen  des  geschmolzenen
(Butter-)  Eettes  auf  die  Prismenfläohe
und  Ablesung  der  Refraktometerzahl.
Man  öffnet  das  Prismengehäuse  des  Refraktometers, ­
  indem  man  den  Stift  P  (Eig.  260)
etwa  eine  halbe  Umdrehung  nach  rechts  dreht,
bis  Anschlag  erfolgt;  dann  läßt  sich  die  eine
Hälfte  des  Gehäuses  (B)  zur  Seite  legen.  Die

Fig.  260.
Butterrefraktometer  von  Carl  Zeiß.

Fig.  261.
Heizvorrichtung.

Stütze  H  hält  B  in  der  in  Eigur  260  dargestellten  Lage  fest.  Man  richtet  das
Instrument  mit  der  linken  Hand  so  weit  auf,  daß  die  freiliegende  Eläche  des  Glasprismas  B
annähernd  horizontal  liegt,  bringt  mit  Hilfe  eines  kleinen  Glasstabs  drei  Tropfen  des
filtrierten  Butterfettes  auf  die  Prismenfläche,  verteilt  das  geschmolzene  Fett  mit  dem  Glasstäbchen ­
  so,  daß  die  ganze  Glasfläche  davon  benetzt  ist,  und  schließt  dann  das  Prismengehäuse ­
  wieder.  Man  drückt  zu  dem  Zwecke  den  Teil  B  an  A  an  und  führt  den  Stift  E
durch  Drehung  nach  links  wieder  in  seine  anfängliche  Lage  zurück;  dadurch  wird  der
Teil  B  am  Zurückfallen  verhindert  und  zugleich  ein  dichtes  Aufeinanderliegen  der  beiden
Prismenflächen  bewirkt.  Das  Instrument  stellt  man  dann  wieder  auf  seine  Bodenplatte
            
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