Hefe.
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Fig. 281. Die Adhäsionsknltur.
Die kelmhaltige Flüssigkeit ist über das ganze Deckgläschen ln
dünner Schicht ansgehreitet.
Seite des Deckgläschens innerhalb des Vaselineringes aufgetragen. Das Gläschen
wird dann luftdicht auf den Vaselinering aufgedrückt (vergl. Fig. 279 u. 280).
Statt der Zeichenfeder kann man auch Holzstifte oder Zahnstocher benutzen, die
man durch Abkochen oder im Trockenschrank sterilisiert.
Bei der Adhäsionskultur
wird die entnommene
Probe Uber das ganze Deckgläschen
in Form einer
dünnen Flüssigkeitslamelle
verteilt und das Gläschen
dann mit Hilfe des quadratischen
Yaselinewalles auf
den hohlen Objektträger gekittet
(Fig. 281).
Bei beiden Arten der
Kultur muß man dafür sorgen,
daß die Zahl der Zellen
nicht zu groß ist, da sich
sonst die Vegetationen stören.
Andererseits darf die Aussaat
auch nicht zu klein
sein, da sonst geringe Verunreinigungen
der Untersuchung
entgehen. Bei richtiger
Aussaat entstehen Vegetationsbilder
wie in Fig. 282.
Bei Prüfung der Hefe
aus Eeinzuchtapparaten
empfiehlt L i n d n e r, den Rest
der eingesandten Probe acht
Tuge stehen zu lassen und
dann nochmals mikroskopisch
und nötigenfalls in der
Tröpfchenkultur zu untersuchen, um etwaige geringe Verunreinigungen zu erkennen.
Kieses kombinierte Verfahren macht nach seinen Erfahrungen die sonst übliche
Links Tomla, dann wilde Hefe, zwei Kulturhefen, oben eine
Mycelhefe, am unteren und rechten Rande Bakterien.
Fig. 283. Apparate zur Sporenkultur der Hefe auf Gipsblöcken,
a Blechform zu dem Gipsblock b; c Gipsblock in ein Glasschälchen mit Wasser gebracht;
d feuchte Kammer.
Prüfung auf Sporenbildung überflüssig. Lindners Verfahren zeichnet sich außer
jlurch seine Einfachheit dadurch aus, daß sämtliche Arten der in der Hefe enthaltenen
Pilze in einem Versuch beobachtet werden können.