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lischen Fabriken. Dazu kommt, letzteren gegenüber, noch der
Schutzzoll. Zuckerfabriken und Branntweinbrennereien ver
mehren sich in den reinen Ackerbaustaaten. So hat der
Ackerbau an allen Seiten Industrie irgend einer Art neben
sich, die jährlich mehr Lebensmittel von ihm heischt. Der
Interessengegensatz zwischen Westen und Nordosten ver
mindert sich aber von Jahr zu Jahr, weil der Schutzzoll die
Industrie im fernsten Westen ebenso fördert, wie er jene in
den Nordoststaaten entwickelt hat.
Es ist ein Land von unermesslichen Hilfsmitteln, so lange
es noch so dünn bevölkert ist, und noch wohl für ein Jahr
hundert wird die Vermehrung der Bevölkerung diese Hilfs
mittel nur erschliessen, nicht erschöpfen. Seine Staatsmänner
aber befolgen eine kluge Politik mit grosser Fertigkeit, und
die hohe Durchschnittsbildung der Bevölkerung giebt der
selben die nöthige Einsicht, um englische Lockrufe mit Hohn
zurückzu weisen.
Ueber den Umfang der Bergwerksproduction und der
industrie werde ich in dem Schlusscapitel dieses Werkes
genaue Angaben auf Grund des Census von 1880 machen.